Aktien: Dax notiert seitwärts – welche Strategie sich daraus ableiten lässt
Düsseldorf. Da war sie wieder, die Angst vor einem Crash an den Aktienmärkten. Oder zumindest die Sorge vor dem Beginn der lang erwarteten, aber bislang ausgebliebenen Korrektur. Die 100-Prozent-Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump gegen China vom vergangenen Wochenende schien dafür geeignet zu sein.
Doch wieder einmal setzte an den Börsen am Montag sofort Kaufbereitschaft ein, nachdem Trump die Vorlage dafür gegeben hatte, indem er zurückruderte.
Was sagt diese Entwicklung über den Dax aus? Der Blick auf den Chart hilft bei der Einordnung, denn er nimmt vieles von der Hektik raus, die Aktionäre umtreibt. Seit dem Frühsommer pendelt der deutsche Leitindex seitwärts zwischen etwas mehr als 23.000 und rund 24.600 Punkten. Wobei die Untergrenze nur einmal kurzzeitig erreicht wurde.
Ob „nur“ seitwärts oder „erstaunlicherweise“ seitwärts: Das zu beurteilen, bleibt jedem Interessierten selbst überlassen. Es ist wie mit dem zur Hälfte gefüllten Glas Wasser, das halb voll oder halb leer sein kann. Fakt ist, dass sich Kauf- und Verkaufsbereitschaft seit Monaten die Waage halten. Für die Seitwärtsbewegung sprechen mehrere Faktoren, aus denen Anleger eine Strategie ableiten können.