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AnlagestrategieWie Top-Investoren jetzt handeln – und was Anleger daraus lernen können

Kursrekorde, Inflationssorgen, Anleiheflaute: Die Lage an den Märkten ist derzeit unberechenbar. Wie jetzt die Investmentstrategien der Profis aussehen.Anke Rezmer, Frank Wiebe 12.03.2021 - 03:51 Uhr Artikel anhören
Foto: Smetek

  • Zwischen Nach-Corona-Euphorie, Covid-Angst und Inflationssorgen sind die Märkte unberechenbarer denn je. Einerseits erreicht der Dax Rekordstände – inmitten einer der schwersten Wirtschaftskrisen der Nachkriegszeit. Andererseits treffen die massiven Verluste bei Anleihen gerade den Teil der Depots, der über Jahrzehnte für kalkulierbare Erträge stand.
  • Wie reagieren Top-Investoren? Und was können sich Privatanleger davon abschauen? Das Handelsblatt hat mit drei Investmentprofis über ihre Strategien gesprochen – und zeigt anhand von Musterportfolios, wie sich Anleger mit verschiedener Risikoausrichtung daran orientieren können.
  • Für viele Anleger ist Warren Buffett ein Vorbild für die eigene Depotstrategie. Auch Cathie Wood hat inzwischen viele Fans. Das Handelsblatt porträtiert die beiden US-Börsenstars – und stellt ihre Investmentstrategien in Zeiten der Krise vor.

Die Erwartungen waren groß: Anleiherenditen sind seit Wochen das große Thema an den weltweiten Kapitalmärkten. Wie würde Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), sich dazu äußern?

Die Notenbank hat reagiert. Die EZB kündigte am Donnerstag nach ihrer Zinssitzung an, dass sie mehr Anleihen kaufen wird, vor allem Staatsanleihen, um den Anstieg der Renditen zu begrenzen. Die Bank macht das unter dem Schirm des Pandemie-Notfallprogramms PEPP, das im vergangenen Jahr gestartet wurde.

Lagarde stellte klar, dass die EZB auf diese Weise verhindern möchte, dass der Trend zu höheren Renditen die wirtschaftliche Erholung bremst. Der Aufschwung wird dringend gebraucht, nachdem die Coronakrise Europa praktisch für ein ganzes Jahr zum Stillstand gebracht hat. Gerade erst hat sich mit den Lockerungen ein bisschen Hoffnung breitgemacht.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank nach Bekanntgabe des Statements zunächst, erholte sich dann nur zum Teil und verblieb zwischen minus 0,33 und minus 0,34 Prozent.

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