Interview: Bert Flossbach über den Rückschlag der Tech-Aktien
Der Chef des in Köln ansässigen Vermögensverwalters Flossbach von Storch setzt unter anderem auf Aktien von Konsumgüterherstellern.
Foto: Dominik Asbach/laifKöln. Bert Flossbach ist einer der bekanntesten deutschen Börsenstrategen. Mit seinem milliardenschweren Mischfonds „Multiple Opportunities“ kam der Mitgründer der Kölner Vermögensverwaltung Flossbach von Storch gut durch die Finanzkrise. Im vergangenen Jahr verlor der Fonds jedoch 12,5 Prozent – auch weil Flossbach den Rückschlag der Tech-Aktien unterschätzte. „Diese Scharte gilt es jetzt auszumerzen“, sagt der 61-Jährige im Interview mit dem Handelsblatt.
Allerdings hält der Fondsmanager einen weiteren Börsenrückschlag für möglich: „Ich würde nicht davon ausgehen, dass sich die Kurse weiter in dem Tempo nach oben bewegen wie in den vergangenen Wochen, sondern erwarte eher ein Auf und Ab ohne klaren Trend.“
Seinen Mischfonds hat Flossbach entsprechend umgebaut. Im Interview erklärt Flossbach, wie er die Kursperspektiven der Tech-Aktien sieht, warum er Titel deutscher Autobauer hält, wie er Gold in seinem Depot gewichtet und auf welche spezielle Anleihe er jetzt setzt.
Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Bert Flossbach:
Herr Flossbach, der Aktienmarkt ist hervorragend ins neue Jahr gestartet mit einem Plus von neun Prozent im Januar im Dax. Was ist Ihre Prognose zum Jahresende?
Ich halte mich da gerne zurück.