Banken: „Wir sind auf jeden Fall ein sehr interessantes Asset“
Frankfurt. Die Aareal Bank gibt sich mit Blick auf einen möglichen Verkauf des Instituts an die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) selbstbewusst. „Wir sind auf jeden Fall ein sehr interessantes Asset“, sagte Vorstandschef Christian Ricken im Interview mit dem Handelsblatt.
Zwar will sich Vorstandschef Ricken nicht zu einem potenziellen Eigentümerwechsel äußern – „darüber könnte ich nur spekulieren“. Zugleich betonte er: „Was immer auch kommt, wir sind in einer Position der Stärke.“ Die Bank will ihre Eigenkapitalrendite steigern, etwa durch den Verkauf von Kreditrisiken in Milliardenhöhe. Eine sogenannte SRT-Transaktion dieser Größenordnung solle es noch in diesem Jahr geben.
In den USA mache die Bank Fortschritte beim Abbau von notleidenden Finanzierungen für US-Büroimmobilien. Anders als die Deutsche Pfandbriefbank hält die Aareal Bank am US-Geschäft aber fest. Die Bank wolle aber „noch wählerischer bei der Kundenauswahl werden“, so Ricken.