Beteiligungen: Finanzinvestor CD&R gefallen deutsche Maschinenbauer
Bei deutschen Maschinenbauern hofft CD&R auf einen Innovationsschub.
Foto: obsFrankfurt. Die Beteiligungsgesellschaft Clayton, Dubilier & Rice (CD&R) hegt Expansionspläne für den deutschen Markt. „Deutschland ist für uns ein wichtiger Markt, nicht zuletzt wegen der Maschinenbauer. Hier wird die Digitalisierung einen neuen Innovationsschub bringen“, sagt Björn Killmer, Partner im Londoner Büro des Private-Equity-Hauses.
Zu diesem Zweck hat sich die Gesellschaft vor Kurzem weitere Expertise ins Haus geholt. „Die Ernennung von Gordon Riske, dem früheren CEO der Kion Group AG, zum Operating Advisor der CD&R-Fonds, entspricht dem Kern unserer DNA.“ Die Einbindung von Führungspersönlichkeiten aus der Industrie sei Teil der Strategie, ergänzt Killmer im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Private-Equity-Fonds kaufen Mittelständler und Konzernteile, um sie über mehrere Jahre hinweg zu restrukturieren. Der Ausstieg aus den Investments erfolgt über den Verkauf an industrielle Adressen oder einen Börsengang. Zu CD&R gehört in Deutschland die Kalle-Gruppe, die Wursthüllen und Schwammtücher herstellt.
„Wir machen auch Transaktionen unter einer Milliarde Euro, wenn wir Potenzial für zukünftiges Wachstum sehen. Nach oben sind praktisch keine Grenzen gesetzt, die Supermarktkette Morrisons haben wir 2021 für umgerechnet etwa zwölf Milliarden Dollar übernommen“, erläutert Killmer.