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Bezahldienstleister Deutschlands Volksbanken ziehen nach und starten mit Apple Pay

Die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken können nun auch Apples Bezahldienst nutzen. In der Coronakrise zahlen Verbraucher vermehrt mit Karte oder Smartphone.
21.04.2020 - 16:41 Uhr Kommentieren
Logos am Hauptsitz der Volksbank Freiburg. Quelle: dpa
Die Kunden der 841 Volksbanken haben nun erweiterte Möglichkeiten beim kontaktlosen Bezahlen

Logos am Hauptsitz der Volksbank Freiburg.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken sind am Dienstag mit Apple Pay gestartet. Das teilte der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) mit. Zuerst hatte der Newsletter „Finanz-Szene“ darüber berichtet.

Neben den gut 800 Volks- und Raiffeisenbanken legen laut BVR beispielsweise auch die genossenschaftlichen PSD Banken mit Apple Pay los – allerdings erst Monate nach der Konkurrenz. Die Sparkassen als schärfster Wettbewerber sowie die Commerzbank bieten den Bezahldienst des Tech-Konzerns Apple ihren Kunden bereits seit Dezember an, die Deutsche Bank sowie unter anderem die Smartphonebank N26 und die Onlinebank ING macht noch länger mit. Auch die Genossenschaftsbanken wollten eigentlich bereits 2019 starten, verschoben den Auftakt aber Anfang Dezember.

Das Bezahlen per Smartphone steht in Deutschland noch am Anfang. Neben Apple Pay war bereits im Sommer 2018 Google Pay gestartet, zudem hatten verschiedene Banken eigene Bezahl-Apps entwickelt. Doch bislang nutzen nur wenige Verbraucher das Smartphone zum Bezahlen an der Ladenkasse. Laut verschiedenen Umfragen liegt der Anteil zwischen drei und 30 Prozent.

Im Zuge der Coronakrise könnte sich aber das Zahlungsverhalten deutlich ändern – zulasten von Bargeld und vor allem zugunsten von Kartenzahlungen, aber auch dem Bezahlen per Smartphone. Der Beratungsfirma Oliver Wyman zufolge könnte der Anteil von Barzahlungen nach Umsatz bis 2025 auf 32 Prozent sinken – und damit deutlich schneller als bisher erwartet. Für das vergangene Jahr schätzen sie den Bargeld-Anteil auf 47 Prozent.

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    Noch benötigen die Nutzer für Apple Pay allerdings meist eine Kreditkarte. Die Girocard, besser bekannt unter ihrem alten Namen „EC-Karte“, ist mit 100 Millionen Stück im Umlauf viel verbreiteter, aber noch nicht bei Apple Pay einsetzbar. Einige Banken, darunter auch Volksbanken, bieten ihren Kunden daher nun digitale Debitkarten der Kreditkartenfirma Mastercard an.

    Auf diesem Wege wollen sie dafür sorgen, dass nicht nur ein kleiner Anteil der Kunden Apple Pay anwenden kann. Die Genossenschaftsbanken führen rund 26 Millionen Girokonten, haben aber laut BVR nur fünf Millionen Kreditkarten ausgegeben.

    Mehr: Die Grenze für das kontaktlose Zahlen per Girocard soll auf 50 Euro steigen.

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