Banken: Neobank N26 startet Mobilfunk-Initiative mit Vodafone
Frankfurt. Die Ankündigung kam im Mai, jetzt folgen die Details zum Einstieg der Berliner Neobank N26 in den deutschen Mobilfunkmarkt. Das Finanzinstitut bietet künftig Mobilfunkverträge an, die über das Vodafone-Netz laufen. Mit den drei Tarifen können Kundinnen und Kunden künftig telefonieren, Kurznachrichten verschicken und mobiles Internet nutzen. Das teilte N26 am Mittwoch mit.
Das Angebot gibt es zunächst nur in Deutschland. Die Bank kündigte aber an, das Angebot „zu gegebener Zeit auf weitere europäische Märkte“ auszuweiten.
Der Mobilfunkmarkt lockt immer mehr Direktbanken an. N26 kommt mit seinem Schritt ähnlichen Plänen seines britischen Konkurrent Revolut zuvor. Revolut hatte vor wenigen Tagen angekündigt, im Jahresverlauf ebenfalls ein Telefonieangebot in Deutschland und Großbritannien einzuführen.
Bislang bietet Revolut Kunden bestimmter Premium-Kontomodelle Datenvolumen an. Telefonie ist bislang aber noch nicht möglich.
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Vorreiter dieses Konzepts ist die brasilianische Nubank, die seit Herbst 2024 für bestimmte Kunden Mobilfunk im Angebot hat. Mit dem Einstieg in günstige Mobilfunktarife verfolgen Neobanken unterschiedliche Ziele.