Immobilien: Pleite als Neubau-Risiko – so finden Sie seriöse Bauträger
Mit guter Vorbereitung und sorgfältiger Prüfung lässt sich das Risiko deutlich verringern, an einen wirtschaftlich angeschlagenen oder gar unseriösen Bauträger zu geraten.
Foto: dpaDüsseldorf. Die wachsende Zahl an Bauträgerpleiten sorgt für Unruhe – nicht nur bei direkt Betroffenen. Viele fragen sich, ob es in der aktuellen Marktlage womöglich zu riskant ist, ein Objekt zu kaufen, das gerade noch gebaut wird. Denn was, wenn es plötzlich nicht mehr weitergeht?
Dabei bietet er unbestreitbar große Vorteile: Energetisch und bautechnisch ist er auf der Höhe der Zeit – was für niedrige laufende Betriebskosten sorgt und die Investition vor allem weitgehend zukunftssicher macht. Nicht zuletzt lassen sich im Neubau individuelle Wohnwünsche zumeist leichter umsetzen als in gebrauchten Häusern und Wohnungen.
Was also tun, um einen seriösen Anbieter zu finden und dann die Risiken im Fall einer Insolvenz so weit wie möglich zu minimieren? Die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten, herauszufinden, welche Bauträger verlässlich sind. Und anders als noch vor zwölf Monaten haben Suchende aktuell genug Zeit für Auswahl und Planung – und einigen Verhandlungsspielraum.
Schritt 1: Bauträger und Projektentwickler – Marktüberblick verschaffen
In Deutschland gibt es schätzungsweise 9000 Bauträger und Projektentwickler, der Markt ist also extrem fragmentiert. Es dominieren regional tätige, kleine und mittlere Unternehmen, zeigt der Development Monitor des Berliner Analysehauses Bulwiengesa. Projekte von etwa 8000 Unternehmen fließen in die halbjährlich veröffentlichte Studie ein.