Digitalisierung: Einbau intelligenter Stromzähler verläuft noch schleppend
München. Der Einbau intelligenter Stromzähler geht in Deutschland nur langsam voran, zeigen aktuelle Zahlen der Bundesnetzagentur. Nur etwa 1,53 Millionen der insgesamt knapp 54,7 Millionen Zählpunkte sind Ende März mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet gewesen. Die Gesamtquote liegt damit bei 2,8 Prozent.
Die Versorgungsquote bei Verbrauchern, die zum Einbau verpflichtet sind, lag bei 15,1 Prozent – gefordert sind bis Jahresende 20 Prozent. Verpflichtend ist der Einbau ab einem Jahresstromverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden.
Smart Meter machen den eigenen Stromverbrauch transparenter und ermöglichen eine genauere und bequemere Abrechnung als bisher. Zudem können Verbraucher mit ihnen Strom dann nutzen, wenn er besonders günstig ist.