Smart Meter: Wie Sie ab 2025 an einen digitalen Stromzähler kommen
- Bislang haben nur wenige Haushalte in Deutschland einen intelligenten Stromzähler. In anderen Ländern ist er längst Standard.
- Ein Smart Meter ist notwendig, um einen dynamischen Stromtarif abzuschließen oder in Mehrfamilienhäusern Solarstrom vom Dach zu nutzen.
- Ab nächstem Jahr können Haushalte einen solchen Zähler deutlich günstiger als bisher bekommen.
Berlin. Beim Einbau intelligenter Stromzähler gehört Deutschland EU-weit zu den Schlusslichtern: In Schweden, Finnland, Dänemark, Spanien, Italien und Estland hängt in nahezu jeder Wohnung ein Smart Meter. Hierzulande sind etwa eine Million Zähler schlau – das sind weniger als drei Prozent. Intelligente Messgeräte zählen nicht nur die aus dem Stromnetz bezogenen und eingespeisten Kilowattstunden, sondern können die Daten für jede Viertelstunde anzeigen und nach außen übermitteln.
Mangelt es an diesen Informationen, sei dies ein wesentliches Hindernis für Verbraucher, sich aktiv am Strommarkt zu beteiligten, monierten die Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) und der Rat der europäischen Regulierer (CEER) in ihrem letzten Jahresbericht von 2021.
Aktiv beteiligen können sich Verbraucher etwa, indem sie einen dynamischen Stromtarif abschließen, mit dem sie von günstigeren Strompreisen in Randzeiten profitieren. Aber auch um selbst erzeugten Solarstrom über das Netz zu verkaufen oder um in einem Mehrfamilienhaus über die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung Solarstrom vom Dach zu beziehen, braucht es Smart Meter.