Wohnimmobilien: Höhere Preise, mehr Transaktionen
München. Wohnimmobilien in Deutschland sind erneut teurer geworden. Die Preise seien im zweiten Quartal 2025 um durchschnittlich 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt in dieser Woche mit. Damit erhöhten sie sich zum dritten Mal in Folge gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal.
Nicht nur die Immobilienpreise stabilisieren sich, auch die Transaktionszahlen ziehen an: Im zweiten Quartal 2025 seien Immobilien im Wert von 70 Milliarden Euro umgesetzt worden, schreibt der Branchenverband IVD. Das entspräche einem Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Verband legte in dieser Woche seinen aktuellen Wohn-Preisspiegel vor.
In guter Lage finden Objekte mit realistischen Preisvorstellungen laut IVD im Schnitt innerhalb von drei bis vier Monaten Käufer. Zuletzt verteuerten sich besonders sanierte Bestandsbauten. „Der energetische Zustand ist inzwischen ein entscheidender Marktfilter. Käufer achten mehr denn je darauf – nicht zuletzt, weil Banken schlechte Energiebilanzen mit Aufschlägen sanktionieren“, sagte IVD-Präsident Dirk Wohltorf.