Wachstumswerte: Aktiensplits bei Tesla, Amazon und Alphabet verpuffen – Mögliche Chancen für Anleger
Die Aktie des E-Auto-Bauers steht unter Druck. Trotz des angekündigten Aktiensplits.
Foto: via REUTERSKöln. Elon Musk gilt als Meister des Storytellings. Kaum ein anderer Firmenchef versteht es so gut wie der Chef des Elektroautobauers Tesla, mit Tweets Diskussionen auszulösen oder einfach nur zu provozieren. Am vergangenen Freitag beschloss der Aufsichtsrat von Tesla einen Aktiensplit. Wenn die Hauptversammlung diesem Vorschlag zustimmt, wird Tesla Anteilsscheine im Verhältnis eins zu drei tauschen.
Wer also eine Aktie im Depot hat, bekäme dann automatisch zwei weitere. Das wäre der zweite Aktiensplit Teslas innerhalb von zwei Jahren.
„Generell – und das wird auch hier die Intention von Elon Musk sein – erhöht sich gerade für Kleinanleger aufgrund des optisch niedrigeren Preises die Attraktivität des Unternehmens“, sagt Marc Decker, stellvertretender Aktienchef bei Quintet Private Bank, der Muttergesellschaft von Merck Finck.
Bei einem Aktiensplit wird das Unternehmen aber nur vermeintlich günstiger. An den fundamentalen Faktoren ändert sich nichts. Umsatz und Gewinn bleiben gleich. Die Bewertung, ausgedrückt durch das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder das Kurs-Umsatz-Verhältnis, bleibt gleich. Die Gesamtdividende wird auf eine größere Zahl von Aktien verteilt.