Euro/Dollar: Euro-Kurs hält sich über der Marke von 1,17 Dollar
In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt.
Foto: ReutersFrankfurt. Der Euro-Kurs hat sich am Mittwoch teilweise von seinen Vortagesverlusten erholt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1767 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch bei 1,1725 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1770 (Dienstag: 1,1795) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8496 (0,8478) Euro.
Der Euro machte so einen Teil seiner Verluste vom Vortag wieder wett. Am Montag hatte das Ende der Verhandlungen über ein Konjunkturpaket belastet. US-Präsident Donald Trump wies die Regierung und seine Republikanische Partei an, bis nach der Wahl nicht mehr mit den Demokraten über ein weiteres Corona-Konjunkturpaket zu verhandeln.
Dafür versprach Trump, dass es sofort nach seinem Wahlsieg ein großes Konjunkturpaket geben werde. Am Mittwoch setzte sich an den Finanzmärkten aber wieder mehr Zuversicht durch.
Die Diskussionen über die künftige Geldpolitik der EZB halten an. Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht derzeit keinen Handlungsbedarf für die EZB. „Der geldpolitische Kurs ist zurzeit angemessen“, sagt er der „Börsen-Zeitung“. Weidmann sorgt sich aktuell auch nicht sonderlich wegen der jüngsten Aufwertung des Euro, von der Gefahren für die Preisstabilität ausgehen könnten.