Euro/Dollar: Euro setzt Erholung fort und notiert bei 1,21 Dollar
In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt.
Foto: ReutersFrankfurt. Der Euro hat am Dienstag zugelegt. Der Kurs der Gemeinschaftswährung stieg bis zum Nachmittag auf 1,2097 US-Dollar. In der Nacht hatte der Euro rund einen halben Cent niedriger notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2104 (Montag: 1,2025) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8262 (0,8316) Euro.
Der Dollar ist zu allen wichtigen Währungen unter Druck geraten. Weiterhin steht das geplante Konjunkturpaket der US-Regierung mit einem Volumen von 1,9 Billionen Dollar im Blick der Märkte.
Einige Ökonomen äußerten zuletzt die Befürchtung, dass das Paket zu einer höheren Inflation führen könnte, was den Dollar zuletzt zunehmend belastet hat. In der vergangenen Woche hatte der Dollar noch zugelegt und den Euro unter 1,20 Dollar gedrückt, da die Finanzmärkte mit einer rascheren Konjunkturerholung in den USA rechneten. Seit Freitag erholt sich der Euro.
In Italien werden Weichenstellungen für die Regierungsbildung erwartet. Für den früheren Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, geht es am Dienstag auf der Suche nach einer Regierung für Italien in die voraussichtlich letzte Sondierungsrunde. Italien ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone. Eine neue Regierung müsste über die Verwendung der Gelder aus dem Corona-Hilfspaket der EU entscheiden.