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Börsenhändler in New York: Wann kommt die Panik? Foto: picture-alliance / dpa

GeldanlageDaran erkennen Sie eine Spekulationsblase

War das schon die Kurskorrektur, oder droht ein Ende des KI-getriebenen Aufschwungs? So finden Sie rettende Auswege noch vor einem Crash. Dabei hilft ein Blick in die Vergangenheit.Ulf Sommer 03.02.2025 - 10:34 Uhr Artikel anhören

Düsseldorf. „Sind wir wieder im Jahr 1999?“, fragte mich neulich eine Leserin. Tags zuvor war Deutschlands wichtigster Aktienindex Dax das erste Mal über 21.000 Punkte gestiegen. Vor allem ältere Aktionäre wissen vermutlich, dass hinter dieser Frage die Sorge vor einem Absturz an den Börsen steht.

Wie kurz vor der Jahrtausendwende dominiert an den Aktienmärkten auch jetzt wieder die Begeisterung für neue Technologie. Damals waren es Aktien rund um das noch neue Internet, heute sind es Aktien mit Bezug zur Künstlichen Intelligenz (KI).

Viele Kurse verdoppeln und vervielfachen sich binnen weniger Monate und Jahre. Damals waren es Aktien wie Softbank, Amazon, Yahoo und Deutsche Telekom. Heute sind es US-Größen wie Nvidia, Alphabet, Crowdstrike und Palantir.

Damals währte der Boom mehr als ein halbes Jahrzehnt, ehe die Kurse sanken und schließlich abstürzten. Der weltgrößte Börsenindex S&P 500 in den USA verlor zwischen März 2000 und März 2003 die Hälfte seines Werts, der Dax fast 80 Prozent, die deutsche Technologiebörse „Neuer Markt“ sogar 98 Prozent.

Der Absturz vor gut zwei Jahrzehnten war mit anderen sehr großen Crashs vergleichbar. In seinem Klassiker „The Great Crash, 1929“ schrieb John Kenneth Galbraith: „Ich bin sicher, dass der Börsenkrach von 1929 noch einmal passieren wird. Alles, was man braucht, ist, dass die Erinnerung an diesen Wahnsinn schwächer wird.“

Der einstige Präsidentenberater von Franklin Roosevelt und John F. Kennedy behielt recht. Wenn schon nicht in seiner Heimat, so brach 60 Jahre später Japans Aktienmarkt zusammen, weitere drei Jahrzehnte später platzte nach der Jahrtausendwende die Dotcom-Blase.

Wer sich gegen die Folgen einer Wiederholung wappnen will, sollte jetzt nicht alles verkaufen, sondern Antworten auf vier Fragen kennen: Wie entstehen Spekulationsblasen? Woran sind sie zu erkennen? Und vor allem: Gibt es rettende Auswege? Und wie nahe sind wir eigentlich am möglichen Ende des gegenwärtigen Booms?

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