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Dax aktuellDax schließt drei Prozent höher – Fünf Gründe für den Anstieg

Der deutsche Aktienmarkt reagiert resilient auf die Stimmungsschwankungen von Donald Trump – im positiven Sinne. Am Mittwoch erreichte der Dax den höchsten Stand seit Anfang April.Leonidas Exuzidis 23.04.2025 - 18:01 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Kurstafel an der Frankfurter Börse. Foto: Getty Images, Montage

Düsseldorf. Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch die nächste Tausendermarke überwunden. Im Nachmittagshandel stieg der Dax in der Spitze um mehr als drei Prozent bis auf 22.043 Punkte. Das ist ein Zuwachs um rund 750 Zähler im Vergleich zum Schlusskurs am Vortag. Am Ende des Handelstages schloss der Dax bei 21.961 Zählern mit 3,1 Prozent Gewinn.

Damit erreichte der deutsche Leitindex den höchsten Stand des Tages und ein neues Verlaufshoch seit dem 3. April, dem Tag nach den Zollankündigungen des US-Präsidenten. Am Mittwochabend vor drei Wochen hat Donald Trump seine neue Zollstrategie verkündet und in den Folgetagen einen Ausverkauf an den Märkten ausgelöst. Diese Bewegung ist nun fast vollständig ausgeglichen – eine sehr beachtenswerte Entwicklung in kurzer Zeit.

Im Wesentlichen wurde der Dax am Mittwoch durch fünf Faktoren gestärkt:

  • Im Zollstreit zwischen China und den USA deutete sich etwas Entspannung an.
  • Gegenüber Jerome Powell, dem Chef der Notenbank Fed, wählte Donald Trump milde Worte.
  • Die Wall Street und die asiatischen Indizes lieferten starke Impulse. Die US-Märkte legten deutlich zu, der Leitindex S&P 500 gewann mehr als 2,5 Prozent.
  • Das Dax-Schwergewicht SAP hat starke Zahlen zum ersten Quartal vorgelegt.
  • Anleger hoffen auf ein baldiges Ende des Ukrainekriegs. Angeblich bietet Russlands Präsident Wladimir Putin den Stopp der Invasion auf ganzer Front an.

Donald Trump hat sogar einen doppelten Sinneswandel vollzogen. Er erklärte, die Zölle auf chinesische Importe würden „deutlich“ sinken, „aber nicht auf null“. Der US-Präsident ergänzte: „Wir werden sehr nett sein und sie werden sehr nett sein und wir werden sehen, was passiert.“ Ob sehr nett oder weniger nett – die Entspannungssignale im zuletzt eskalierten Zollstreit nahmen Anlegerinnen und Anleger wohlwollend auf.

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