Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung: Diese wichtige Änderung sollten Sie kennen
Wer für den Ernstfall vorsorgen will, sollte schon im jungen Alter einige wichtige Dokumente kennen.
Foto: ImagoFrankfurt. Zugegeben, der Gedanke daran, dass man einen schweren Unfall erleiden oder wegen einer Erkrankung keine Entscheidungen mehr treffen kann, macht Angst. Eigentlich möchte sich niemand damit beschäftigen, was passiert, wenn man zum Beispiel ins Koma fällt oder einen Schlaganfall hat.
Doch bei Dokumenten wie einer Vorsorgevollmacht, einer Patientenverfügung und einer Betreuungsverfügung geht es nicht nur darum, die eigenen Wünsche aufzuschreiben. Sie sind im Notfall auch eine wichtige Hilfe für Angehörige und Ärzte. Darin werden Handlungsanweisungen gegeben und es wird bestimmt, wer bei weitreichenden Entscheidungen über die medizinische Behandlung mitreden soll, wer auf das Vermögen zugreifen oder Entscheidungen in einem Unternehmen treffen darf.
Beim Zusammenstellen solcher Unterlagen ist einiges zu beachten. Teils sind Ankreuzformulare eine gute Grundlage, doch bei manchen Fragen sind eine persönliche Beratung und ein ausformulierter Text sinnvoller. Zudem gilt für Ehe- und Lebenspartner seit dem Jahreswechsel genau das, was viele fälschlicherweise schon immer vermutet hatten. Die wichtigsten Fakten im Überblick.