Handelsblatt-Adventskalender: Investiert die Regierung 2026 mehr oder bleibt sie bei der Schuldenbremse?
Düsseldorf. Nach dem Zerfall der Ampelkoalition wurde im Februar neu gewählt: Die Union setzte sich durch, die AfD rückte auf Platz zwei, die SPD stürzte auf ein Rekordtief. Im Mai übernahm Friedrich Merz das Kanzleramt. In den USA kehrte Donald Trump ins Weiße Haus zurück.
Parallel geriet die deutsche Autoindustrie weiter unter Druck. Der schwierige Umstieg auf Elektromobilität, wachsende Konkurrenz aus China und deutliche Gewinneinbrüche führten zu massiven Stellenverlusten. Aufmerksamkeit erregte auch Unicredit: Die italienische Bank baute ihren Anteil an der Commerzbank spürbar aus – und befeuerte damit Spekulationen über ein mögliches Übernahmeangebot.
International blieb die Lage geprägt von anhaltenden Spannungen: In der Ukraine änderte sich am Grundkonflikt wenig, eine Lösung rückte nicht näher. Auch im Nahen Osten verschärften sich die Auseinandersetzungen, bevor eine fragile Waffenruhe etwas Entlastung brachte.
2025 hat viele Bruchlinien offengelegt – entsprechend schwierig ist der Blick nach vorn. Wie stabil wird Deutschland 2026 regiert, und welchen Kurs schlägt die EZB ein? Bleibt der Welthandel unter Donald Trump verlässlich, und welche Anlageklasse setzt sich in einem unsicheren Umfeld durch? Auch innenpolitisch stehen zentrale Weichenstellungen an: Arbeitsmarkt, Energiewende, KI-Regulierung, Digitalisierung der Verwaltung. Zugleich entscheidet sich, ob Autoindustrie, Mittelstand und Start-ups neuen Schwung finden – und ob Gesellschaft und EU näher zusammenrücken oder weiter auseinanderdriften.
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