IT-Sicherheit: So können Sie sich gegen Phishing und Cyberangriffe schützen
Die meisten Büroangestellten sorgen sich, dass 2023 die Anzahl der Hackerangriffe zunehmen wird.
Foto: Getty ImagesDüsseldorf. Beim Hackerangriff auf den Autozulieferer Continental sind 40 Terabyte Daten abgeflossen. 40 Terabyte, das entspricht in etwa so vielen Dateien wie auf 640 gewöhnliche Smartphones passen. Nicht jede Cyberattacke ist so spektakulär. Allerdings: Manchmal reicht schon der Klick auf einen Link, um ein ganzes Netzwerk zu gefährden.
So sorgen sich 70 Prozent der Büroangestellten in Deutschland, dass Cyberangriffe 2023 zunehmen werden. Das ergab eine Umfrage des Technologieunternehmens Slack und des Marktforschungsinstituts Yougov, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Auch Firmen stellen sich darauf ein: Laut dem Branchenverband der deutschen Digitalbranche Bitkom rechnen drei von vier Unternehmen mit mehr Hackerangriffen – und das über alle Branchen hinweg.
„Wir sehen seit Jahren eine Zunahme von Cyberangriffen“, sagt Simran Mann, Expertin für Sicherheitspolitik bei Bitkom. Die IT-Abteilungen haben also immer mehr Arbeit. Die „Schwachstellen“ sind aber häufig die Menschen vor dem Computer. Was können sie tun, um sich vor Hackerangriffen zu schützen?
Gegen Phishing: Fortbildungen für mehr Cyber- und IT-Sicherheit
Larkin Ryder, die bei Slack für Produktsicherheit verantwortlich ist, empfiehlt beispielsweise Fortbildungen: „Es ist wichtig, Mitarbeitende über Cyberbedrohungen aufzuklären und zu schulen.“ Manche Unternehmen versuchten auch, mit falschen Phishing-Nachrichten bei ihren Angestellten ein größeres Bewusstsein zu schaffen: Klickt ein Mitarbeiter den Link in einer vermeintlichen Phishing-Nachricht an, erscheint eine Website mit Entwarnung – und Aufklärung.