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Technik-Tipps Das sind die besten Kopfhörer fürs Arbeiten im Homeoffice

Die neue Generation Noise-Cancelling-Kopfhörer verspricht himmlische Ruhe. Doch wie viel kosten gute Geräte? Worauf muss man achten? Ein Überblick.
26.03.2020 Update: 22.11.2021 - 16:15 Uhr Kommentieren
Bose, Apple, Bowers & Wilkins, Beyerdynamic und Co.: wir haben einige aktuelle Modelle getestet und zeigen, was sie können. Quelle: Carina Kontio

Bose, Apple, Bowers & Wilkins, Beyerdynamic und Co.: wir haben einige aktuelle Modelle getestet und zeigen, was sie können.

(Foto: Carina Kontio)

Bonn Homeoffice: Um das Coronavirus einzudämmen, raten derzeit wieder viele Firmen ihren Büro-Angestellten von zu Hause aus zu arbeiten. Doch die Arbeit in den eigenen vier Wänden kann schnell zur ultimativen Belastungsprobe werden.

Krach, Lärm, Ablenkung: mal werfen kleine Kinder Sesselkissen in die Luft und rennen schreiend durchs Wohnzimmer, mal treiben uns staubsaugende Ehepartner oder laufende Spül- und Waschmaschinen in den Wahnsinn, die man selbst wegen der Anlaufschwierigkeiten im Homeoffice eingeschaltet hat. Oder der Laubbläser vom Nachbarn heult auf, während der Postbote klingelt und die Nachbarin von obendrüber ihr virtuelles Zumba-Workout startet. Und mitunter wird auch noch auf der anderen Seite der Straße gerade gebaut. Zu Hause in Ruhe arbeiten: das ist ohne die richtige technische Ausstattung gar nicht so einfach.

Noise-Cancelling rettet Nerven

Wenn es um mich herum zu laut wird, hilft mir oft Lieblingsmusik auf den Kopfhörern. Aber auch wenn Sie Musik beim konzentrierten Arbeiten in den eigenen vier Wänden stört, gibt es eine passende Lösung: Noise-Cancelling-Kopfhörer. Diese Geräte sind in der Lage, laute Umgebungsgeräusche aktiv zu unterdrücken und haben mir schon so manchen Arbeitstag gerettet – übrigens auch im Großraumbüro.

Der Vorteil: Die meisten Modelle funktionieren auch ganz ohne Musik, damit man einfach mal nur seine Ruhe zum Lesen oder Arbeiten hat. Quasi als akustische Lärmschutzbarriere. Doch wie viel kosten gute Geräte, worauf muss man beim Kauf achten? Einige Modelle im Überblick.

Was kosten gute Kopfhörer?

Ich habe in den vergangenen Jahren für unseren Technik-Rubrik etliche Kopfhörer getestet. Gute, schlechte, unglaublich teure, aber auch relativ preiswerte Kopfhörer. Die Frage mit dem Preis lässt sich gar nicht so pauschal beantworten. Es kommt schließlich darauf an, welche Ansprüche Sie haben und wie Sie den Kopfhörer nutzen wollen.

Aber für den einfachen Fall, im Homeoffice oder im Großraumbüro störende Geräusche auf ein Minimum zu reduzieren, behaupte ich: Für einen guten Effekt sollten Sie im Schnitt etwa 150 Euro ausgeben.

Eine gute Schallisolation bieten aber auch schon konventionelle Over-Ear-Kopfhörer, die das komplette Ohr umschließen und die Sie teilweise deutlich günstiger kaufen können. Als Brillenträgerin kann ich Ihnen aber raten, vor dem Kauf unbedingt verschiedene Modelle anzuprobieren. Denn je nach Größe können die Ohrpolster ordentlich Druck auf die Bügel geben und dadurch Kopfschmerzen verursachen.

Over-Ears mit Noise-Cancelling

Quelle: Bose
(Foto: Bose)

Bose Noise Cancelling Headphones 700: Fürs konzentrierte Arbeiten am Schreibtisch bin ich persönlich ein Fan geworden von großen Over-Ear-Kopfhörern. Der amerikanische Traditionshersteller ist von Anfang an einer der ganz Großen beim Thema Noice-Cancelling (NC). Tatsächlich war es ein Bose-Kopfhörer, den ich vor Jahren zum ersten Mal mit NC-Funktion auf dem Kopf hatte - den Dauerbrenner QuietComfort 35. Mit den Headphones 700, die den Klassiker zweifelsfrei abgelöst und nochmal übertroffen haben, herrscht auf jeden Fall Ruhe. Über die hochwertige Verarbeitung und den einwandfreien Sound müssen wir gar nicht mehr reden.

Besonders toll finde ich die Option, über die App elf verschiedene Durchlässigkeitsstufen für das Noice-Cancelling einstellen zu können. Außerdem lassen sich via Knopfdruck Sprachassistenten wie Google Assistant und Alexa steuern. Was noch? Ich kann mit dem Kopfhörer in bester Sprachqualität telefonieren, der Akku hält locker 20 Stunden lang durch, bevor er wieder geladen werden muss und zum Verstauen gibt es ein robustes Kunstledercase. Preis: 329,95.

Quelle: Apple.com
(Foto: Apple.com)

Apple Airpods Max: Mit den Airpods Max spielt auch Apple seit Ende 2020 in der Oberliga der Over-Ear-Kopfhörer mit. Sie sind groß und verhältnismäßig schwer, liefern aber einen beeindruckenden Sound. Vor allem die Noice-Cancelling-Qualität ist richtig gut - allerdings habe ich - wir wohnen an einer Hauptverkehrsstraße - trotzdem noch die Autos leise brummen gehört, wenn ich auf dem Balkon gesessen habe. Dafür schirmten mich die Kopfhörer am Schreibtisch so gut ab, dass ich es öfter gar nicht gemerkt habe, wenn jemand die Bürotür geöffnet und etwas gefragt hat.

Punktabzug gibt es von mir für die Hülle, die lediglich die Ohrmuscheln, aber nicht den Kopfhörerbügel schützt. Da sollten die Amerikaner nochmal nachbessern. Dafür hat mich Apple wieder richtig gekriegt, als ich mit den Airpods einen Film auf dem Laptop geschaut habe - das hatte für meine Otto Normalerverbraucherohren Kinopotential. Und auch nach vielen Stunden und Überstunden sitzen die Kopfhörer angenehm weich und ohne Drücken auf dem Kopf. Sehr praktisch ist die „On Head Erkennung”. Sobald ich die Kopfhörer beim Musik oder Podcast hören ausziehe, pausiert die Wiedergebe und wenn ich sie wieder aufsetze, geht es an derselben stelle nahtlos weiter.

Aber: im Testzeitraum gab es einige sehr warme Sommertage, was dazu geführt hat, dass die Ohrpolster, die aus speziellem Memory-Schaum sind, recht feucht geworden sind. Und ich hatte das Gefühl, dass sie mir abrutschen könnten, wenn ich den Kopf weit nach hinten in den Nacken lege. Weil auf dem Preisschild fast 600 Euro kleben, habe ich es daher nicht drauf ankommen lassen. Da mein persönliches Budget das nicht hergibt, trage ich weiter meine alten Kopfhörer (siehe nächstes Modell). Aber wer das Geld ausgeben möchte, bekommt ohne Frage ein sehr hochwertiges und technisch ausgereiftes Produkt geliefert. Preis: bei Apple ab 612 Euro, im Netz günstiger.

Quelle: Bowers & Wilkins
(Foto: Bowers & Wilkins)

Bowers & Wilkins PX Wireless: Wenn ich gerade keine Test-Gadgets auf meinem Kopf habe, bin ich äußerst glücklich mit einem älteren Modell der Edelschmiede Bowers & Wilkins. Dieser hochwertige PX-Kopfhörer blendet störende Umgebungsgeräusche stundenlag tadellos aus – ohne Kabel-Wirrwarr. Das Besondere an diesem Gerät: Sie können die Noise-Cancelling-Funktion bei Bedarf auch unmittelbar per Knopfdruck abschalten, etwa um wichtige Durchsagen („Essen ist fertig, kommst du?“) oder den nächsten Videocall mit den Teamkollegen nicht zu verpassen. Inzwischen ist das Nachfolgemodell auf dem Markt, der PX 7. Preis: UVP 399 Euro, im Netz günstiger.

Quelle: Beyerdynamic
(Foto: Beyerdynamic)

Beyerdynamic Lagoon ANC: Aus Heilbronn kommt ebenfalls ein Kopfhörer der Spitzenklasse, denn das Traditionsunternehmen steht für hochwertige Produkte im Audiobereich. Der Lagoon ist das erste Modell von Beyerdynamic mit Noice-Cancelling und bereits seit 2019 auf dem Markt. Er liefert keinen Klang von der Stange, bietet eine Soundqualität, die komplett auf das individuelle Hörvermögen zugeschnitten ist. Das heißt: selbst wenn ich älter werde und mein Gehör schlechter, schließt die Software die Lücke und liefert mir ein gleichbleibendes Klangbild.

Unterwegs ist der Lagoon falt- und klappbar und dank eines eingebauten Bewegungssensors stoppt die Wiedergabe des Kopfhörers beim Abnehmen, zeigt beim Wiederaufnehmen die richtige Ausrichtung der Ohrmuscheln per LED-Farbcodierung an (links blau, rechts rot) und startet die Musik wieder, wenn ich die Hörer aufgesetzt habe. Besonders praktisch: die LED-Lichter geben beim Absetzen auch Aufschluss über den Akkuzustand (bis zu 45 Stunden ohne NC / bis zu 24,5 Stunden mit NC). Gesteuert werden die Funktionen des Lagoons via Touchpad auf der rechten Hörschale, in der auch das Freisprechmikrofon integriert ist. Preis: 149 Euro.

(Credit: Kopfhörer.de)

(Credit: Kopfhörer.de)

Kygo A11/800 - DJ-Qualität aus Norwegen: Ruhe und Stille auf die Ohren bringen, das kann auch der norwegische DJ und Musikproduzente Kygo aus Bergen. Der A11/800 ist so gut verarbeitet, dass weder Geräusche vom Kopfhörer nach außen dringen, noch äußere Einflüsse den Träger nerven. Bedient wird der Kygo über die Touch-Oberfläche auf der rechten Seite. Das Design: stylisch-skandinavisch. Die Verarbeitung: robust, kompakt (die Kopfhörer können für den Transport zusammengeklappt werden) und hochwertig.

Das Modell verfügt, wie der PX von Bowers & Wilkins auch, über eine sensationelle Batterielaufzeit von über 20 Stunden und wiegt gerade einmal 250 Gramm. Mit dem A11/800 können Sie sich bis zu zehn Meter von ihrem Smartphone entfernen, ohne dass die glasklare Musikübertragung an Qualität verliert. Via App können Sie das Klangbild außerdem ganz individuell anpassen und dank seiner ultraweichen Ohrpolster kann man den A11/800 extrem lange auf dem Kopf tragen. Erhältlich in schwarz und weiß. Preis: im Netz ab 70 Euro.

Noise-Cancelling In-Ears

Shure Aonic 215 Gen 2: Professionelle Klangqualität in kompaktem Format - das gibt es von Shure. Der Hersteller zählt zu den Premiumherstellern im Bereich professioneller In-Ear-Technik und ist auch vielen Musikern auf der Bühne ein Begriff. Gerade hat Shure mit der 2. Generation des Aonic 215 tolle kabellose Kopfhörer geliefert, an denen es nix zu meckern gibt. Vor allem die Geräuschunterdrückung ist beeindruckend - laut Shure kann der Aonic 37 dB Außengeräusche blockieren und das über eine Akkulaufzeit von acht Stunden. Über das Case kann mobil nachgeladen werden - so kommt man unterm Strich auf etwa 32 Stunden Hörgenuss.

Besonders praktisch: die Funktion Auto-Power-On, bei der sich die Kopfhörer in dem Moment anschalten, wo sie aus dem Case genommen werden. Außerdem können bei Bedarf auch Kabel angeschlossen werden und über die zugehörigen App lässt sich nicht nur der Sound individuell konfigurieren, sondern auch die Tastenbelegung ändern.

Natürlich können Sie damit auch telefonieren (nur mit dem rechten, nur mit dem linken oder mit beiden Ohrhörern zusammen) und sich in die nächste Zoom-Konferenz einschalten. Geht mal etwas kaputt, lassen sich einzelne Module dank der Steckverbindung nachkaufen und es muss nicht gleich der ganze Kopfhörer entsorgt werden.

Was noch? Das neue Modell ist nun auch gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt - Sie können den Aonic 2 also auch beim Training nutzen und müssen sie nicht panisch wegpacken, wenn Sie mal in einen plötzlichen Regenschauer geraten. Preis: 229 Euro UVP.

Quelle: Bose
(Foto: Bose)

Bose QuietComfort Earbuds: Diese kabellosen NC-Kopfhörer schirmen, wie man das von Bose erwarten darf, störende Geräusche extrem gut ab. Bose hat an dieser Technologe intensiv getüftelt und ganze Arbeit geleistet. Auch die Akkuleistung ist mit knapp 26 Stunden beeindruckend. Gesteuert wird durch tippen, berühren und wischen, was ein bisschen Übung braucht, bis man die Befehle gelernt hat.

Besonders praktisch: die Earbuds merken sich die letzten sieben gekoppelten Geräte, so dass ich einfach über einen Knopf an der Ladeschale zwischen ihnen umschalten kann, ohne erneut koppeln zu müssen. Außerdem sitzen die Stöpsel auch nach Stunden noch superbequem im Ohr und bleiben sogar bei einer harten Intervall-Einheit auf dem Peloton-Laufband noch an Ort und Stelle.

Aber Vorsicht: geht die Ladeschale verloren, kann man sie nicht separat nachkaufen, wie man das etwa von Apple oder Dr. Dre kennt. Damit sind die Earbuds ebenfalls für immer verloren, weil sie ohne das Case nicht wieder aufgeladen werden können. Preis: 220 Euro.

(Credit: Bose)

(Credit: Bose)

Bose QuietControl 30: Auch von Bose gibt es eine gute In-Ear-Alternative, wenn Sie Ihre Kopfhörer nicht so gerne auf dem Kopf tragen: das Modell QuietControl 30. Sie sind gleich aus zwei Gründen besonders praktisch. Erstens: Es gibt keine lästigen Kabel, denn das Gadget lässt sich einfach kabellos per Bluetooth mit dem Smartphone oder Ihrem Tablet verbinden.

Zweitens: Sie können per Knopfdruck selbst bestimmen, wie viel Sie von den Umgebungsgeräuschen wahrnehmen möchten; beispielsweise wenn Sie – mal nicht im Homeoffice – auf Ihren Flug warten! Dann passen Sie die Lärmreduzierung so an, dass Sie den Aufruf zum Boarding hören können. Der Klang ist - wie man das bei Bose nicht anders erwarten kann - spitzenmäßig. Lesen Sie hier einen ausführen Test dazu von uns. Preis: im Online-Handel ab 192 Euro, im Bose-Shop 299,95 Euro.

Quelle: Bowers & Wilkins
(Foto: Bowers & Wilkins)

PI4 von Bowers & Wilkins: Die perfekte Kombination aus gutem Klang und adaptivem aktivem Noise-Cancelling kommt von Bowers & Wilkins. Der In-Ear-Kopfhörer PI4 macht frühestens nach zehn Stunden schlapp, bevor er wieder an die Steckdose muss. Die Geräuschunterdrückung lässt sich, wie bei Bose auch, individuell per Knopfdruck anpassen.

Weiterer Pluspunkt des Kopfhörers: dank der drei eingebauten Mikrofone kann ich Telefongespräche ohne Rascheln, Rauschen oder Knarzen in einer extrem guten Qualität führen. Und wenn ich nach einem Homeoffice-Tag noch Sport treiben und eine Runde um den Block joggen möchte, habe ich den PI4 auch in den Ohren stecken. Preis: im Netz ab 129 Euro.

Normale In-Ears ohne Noise-Cancelling

Auch ganz normale In-Ears können übrigens je nach Bauart und verwendetem Ohrpassstück schon eine richtig gute Schallisolierung bieten. Schließlich werden die Geräte ja tief in den Gehörgang geschoben. Gleich zwei Modelle konnte ich in der letzten Zeit testen.

(Foto: beatsbydre.com)

(Foto: beatsbydre.com)

Powerbeats Pro von Beats by Dre: Komplett ohne Kabel, die irgendwie stören können, sind die Powerbeats Pro von Beats by Dre. Wenn Sie regelmäßig Sport treiben, sind diese Kopfhörer vielleicht sogar noch praktischer, als der zuvor beschriebene PI4.

Die Kopfhörer- und Musikstreamingfirma gehört seit 2014 zum Smartphone-Giganten Apple. Kaum verwunderlich also, dass hier dieselbe Technik (HI-Chip) verbaut ist, wie in Apples Airpods 2. Allerdings haben die Powerbeats Pro dank der angenehmen Silikon-Ohrbügel einen entscheidenden Vorteil: man muss nicht permanent Angst haben, die Kopfhörer zu verlieren.

Außerdem lassen sie sich richtig in den äußeren Gehörgang schieben, während die Airpods eher vor dem Gehörgang sitzen. Entsprechend intensiv und absolut überzeugend ist der Sound – sowohl beim Musikhören als auch bei Telefongesprächen. Geladen werden die smarten Kopfhörer kabellos über die Ladeschale und zwei Kontaktpunkte.

Fünf Minuten Ladezeit reichen für eine bis eineinhalb Stunden Musikhören. Insgesamt liegt die Wiedergabezeit für jeden Kopfhörer bei bis zu neun Stunden. Erhältlich in Schwarz, Elfenbeinweiß, Moosgrün und Marineblau. Preis: im Netz ab 139 Euro.

Credit: Plantronics)

Credit: Plantronics)

Plantronics Backbeat Fit 3200: Der Backbeat Fit 3200 von Plantronics ist eigentlich von Haus aus ein Headset für Sportler. Was natürlich nicht ausschließt, dass man die Kopfhörer auch am Schreibtisch tragen kann. Die Laufzeit ist mit insgesamt über 24 Stunden (davon kommen 16 Stunden über das Ladeetui) eine Wucht und wenn ich möchte, kann ich via App ein Ohr freihalten. Wenn Sie es mal eilig haben: Nur 15 Minuten in der Ladeschale bringen mit der Schnellladefunktion wieder für 1,5 Stunden Power.

Die Kopfhörer sitzen auch nach Stunden noch komfortabel im Gehörgang und dank der eingebauten Always-Aware-Technologie bekommen Sie Umgebungsgeräusche ganz bewusst mit. Was ja vielleicht auch nicht ganz verkehrt ist, wenn man im Wohnzimmer nebenan kleine Kinder hat, die man nicht stundenlang unbeaufsichtigt lassen möchte.

Auch beim Sport auf der Straße muss das kein Nachteil sein. Denn es gibt leider immer wieder Unfälle mit Joggern, die herannahende Straßenbahnen oder Autos nicht gehört haben. Anrufe, Playlisten, Workouts etc. lassen sich über die Touch-Fläche direkt am Stöpsel steuern. Preis: im Netz ab 93 Euro.

On-Ear-Kopfhörer ohne Noise-Cancelling

Allerdings lohnt es sich nicht für jeden, in teure Noise-Cancelling-Kopfhörer zu investieren. In vielen Fällen bieten konventionelle Kopfhörer geschlossener Bauart schon ausreichende Schallisolation und sind teils deutlich preiswerter.

(Foto: Beyerdynamic)

(Foto: Beyerdynamic)

Beyerdynamic Aventho Wireless: Vor vier Jahren auf der letzten IFA in Berlin vorgestellt: Beyerdynamics kabelloser Kopfhörer Aventho. Besonders daran ist die integrierte Klang-Personalisierung, die der Heilbronner Hersteller in Zusammenarbeit mit dem Berliner Hörtechnologie-Start-up Mimi Hearing Technologies entwickelt hat.

Damit wird der Kopfhörer so etwas wie die Brille fürs Ohr und liefert sozusagen einen an das individuelle Hörvermögen angepassten Sound. Pluspunkt fürs Arbeiten im Homeoffice: Ein integriertes Mikrofon für den Einsatz als Headset. Preis: im Netz ab 295 Euro.

(Credit: Kygo Life)

(Credit: Kygo Life)

Kygo A9/600: Günstiger, aber qualitativ eine Wucht sind die Kopfhörer A9/600 von Kygo. Bedient wird der A9/600 über die Touch-Oberfläche auf der rechten Seite. Im Lieferumfang mit dabei: ein kleiner Transportbeutel und ein Kabel, um den Kopfhörer auch direkt an an der Klinke anschließen zu können, wenn der Akku mal leer sein sollte.

Mit einer Ladung lassen sich allerdings problemlos bis zu 20 Stunden Musik hören. Preislich liegen die stylischen Bluetooth-Kopfhörer (die in fünf verschiedenen Farben erhältlich sind) im Internet bei etwa 89 Euro.

Mehr: Heimarbeit wegen Coronavirus Das sind die wichtigsten Tools fürs Homeoffice.

Drei kabellose Kopfhörer als Alternative zu Apples Airpods
Bose Soundsport Free
1 von 25

Bose verspricht mit seinem neuen kabellosen Modell eine starke, zuverlässige Bluetooth-Verbindung und bis zu fünf Stunden Akkulaufzeit. Das Besondere an den Kopfhörern: Sie sind schweiß- und wetterresistent (Schutzklasse IPX4). Grauer Himmel, Nieselregel oder Schneetreiben sind damit keine Ausrede mehr, um das Training an der frischen Luft ausfallen zu lassen. Nur Schwimmen gehen können Sie damit nicht. Preis: 199,95 Euro

(Foto: Bose)
Jabra Elite Active 65t
2 von 25

Etwas kleiner und smarter kommen die neuen Kopfhörer von Jabra daher. Und auch die Elite Active 65t versprechen eine Akkulaufzeit von fünf Stunden, die sich wie bei Bose auch via mobiler Ladeschale auf bis zu 15 Stunden verlängern lässt. Das Besondere an den In-Ear-Kopfhörern ist die integrierte Noise-Cancelling-Funktion. Störende Hintergrundgeräusche werden so digital entfernt. Im Handel sind die Kopfhörer seit April. Preis: 199 Euro

(Foto: Jabra)
Sony Xperia Ear Duo
3 von 25

Sony setzt dagegen bei seinen neuen drahtlosen Stereo-Kopfhörern auf Open-Ear-Technologie, die, wie wir später sehen werden, im Alltag etliche Vorteile hat. Das Gadget lässt sich per Sprache, mit Kopfbewegungen und über eine Touch-Funktion der Oberfläche auch mit den Fingern steuern. Die Akkulaufzeit gibt Sony mit vier Stunden an, mit Ladeschale sollen es bis zu 16 Stunden sein. Preis: 279 Euro

(Foto: Sony)
Bose Soundsport Free: seit Februar im Handel
4 von 25

Die 18 Gramm leichten Sportkopfhörer sind robust, fühlen sich gut an, sitzen fest im Ohr und klingen, wie man das von Bose gewohnt ist, großartig. Über eine App (iOS und Android) lassen sich die Kopfhörer konfigurieren und individuell anpassen. Gewöhnungsbedürftig finde ich persönlich bei Bose aber immer die Silikon-Ohrbügelchen, die für einen besseren Halt sorgen sollen.

(Foto: Bose)
Kein Noise-Cancelling
5 von 25

Während Jabra störende Geräusche ausblendet, bekommt man beim Sporttreiben mit den Bose-Kopfhörern im Fitnessstudio doch noch recht viel von seiner Umgebung mit. Auf der Straße muss das hingegen wiederum kein Nachteil sein. Denn es gibt leider immer wieder Unfälle mit Joggern, die herannahende Straßenbahnen oder Autos nicht gehört haben.

(Foto: Bose)
Große Stöpsel im Ohr
6 von 25

Auch wenn in den Geräten absolute Spitzentechnik steckt: Für meinen Geschmack sind die Bose Soundsport Free zu groß geraten. Zwar kann man sie gut über mehrere Stunden im Ohr tragen, weil sie nicht drücken. Aber optisch finde ich die Kopfhörer einfach nicht ganz gelungen.

(Foto: Carina Kontio)
Feste Knöpfe
7 von 25

Abgesehen von den Punktabzügen bei der Optik ist bei Bose zu loben, dass die Kopfhörer mit festen Druckknöpfen bedient werden können, so dass man nicht aus Versehen mal etwas drückt, wie bei den Geräten mit Touch-Funktion.

(Foto: Carina Kontio)
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