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EUDeutschland laut Bericht nicht mehr Spitzenreiter bei Asylanträgen

Die Zahl der Schutzgesuche im ersten Quartal ist dem Medienbericht zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 41 Prozent zurückgegangen. Somit liegen in der EU zwei Länder vor Deutschland. 06.04.2025 - 08:55 Uhr Artikel anhören
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin. Deutschland ist laut einem Medienbericht bei Asylanträgen erstmals seit Jahren nicht mehr Spitzenreiter in der EU. Dies berichtet die „Welt am Sonntag“ vorab unter Berufung auf einen als vertraulich gekennzeichneten Bericht der EU-Kommission vom 2. April 2025 zur Lage der Migration in der EU und in Drittstaaten (Integration Situation Awareness and Analysis‘, Report No. 460).

Spitzenreiter bei den Asylanträgen ist demnach Frankreich mit 40.871 registrierten Asylanträgen zwischen dem 1. Januar und dem 31. März dieses Jahres. Dahinter folgten Spanien (39.318 Asylanträge) und Deutschland. In Deutschland sei die Zahl der Schutzgesuche im ersten Quartal des laufenden Jahres um 41 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 37.387 Anträge zurückgegangen.

Ein Viertel aller Schutzanträge in Deutschland wird laut dem Vorabbericht von Syrern (24 Prozent) gestellt, gefolgt von Afghanen (16 Prozent) und Türken (11 Prozent). Frankreich ist demnach zum Zielland Nummer eins für Ukrainer geworden.

rtr
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