Immobilien: Wie Länder in Europa mit den hohen Preisen fürs Wohnen umgehen
Wien, Athen, Paris, Madrid. Mieten und Kaufpreise für Immobilien sind in den vergangenen Jahren in Europa deutlich gestiegen. Das sorgt für Unmut in der Bevölkerung – und Reformversuche der Politik. Einiges, was derzeit in Deutschland diskutiert wird, haben andere Länder schon ausprobiert.
Oftmals ist das knappe Angebot Grund für die hohen Preise. Mehr Bauland oder schnellere Genehmigungsverfahren sind aber in kaum einem Land Teil der Neuerungen. Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Ansätze und ihren Erfolg.
Immobilienkauf: Griechenland bietet Subventionen
Griechenland hilft Immobilienkäufern seit 2023 mit Subventionen. Wer an dem Programm „Spiti mou“ (Mein Zuhause) teilnimmt, kann bei Banken Kredite über bis zu 90 Prozent des Kaufpreises aufnehmen. Der Staat übernimmt die Hälfte der Zinskosten. Für Familien mit drei und mehr Kindern beträgt der Zuschuss 75 Prozent. Die Banken verzichten auf die üblichen Bearbeitungsgebühren.
Waren im ersten Programm nur Wohnungssuchende im Alter zwischen 25 und 39 Jahren berechtigt, liegt die Altersgrenze im Folgeprogramm bei 50 Jahren. Berechtigt zur Teilnahme sind Geringverdiener.