Nato-Gipfel: Biden verwechselt Namen von Selenski und Putin – bleibt aber kämpferisch
Washington. Wenn es nach dem amtierenden US-Präsidenten geht, gibt es keinen Grund, an ihm zu zweifeln. Entgegen aller Rufe von Parteifreunden und Großspendern, er müsse sich von seiner Spitzenkandidatur für die Demokraten zurückziehen, bleibt Joe Biden entschlossen, das Rennen nicht zu verlassen.
„Ich bin die am besten qualifizierte Person für den Job“, sagte er am Donnerstagabend (Ortszeit). Es war das erste Mal seit acht Monaten, dass Biden allein auftrat und spontan Fragen von Journalistinnen und Journalisten beantwortete. „Ich werde einfach weitermachen ... einfach weitermachen ... ich habe noch mehr Arbeit zu erledigen“, erklärte der US-Präsident. Es sei wichtig, dass er „furchtlos“ bleibe.
Doch „furchtlos“ scheint bei Biden inzwischen zu bedeuten: schmerzfrei.
Bei seinem viel beachteten Auftritt zum Abschluss des Nato-Gipfels in Washington verwechselte er den Namen seiner Vizepräsidentin Kamala Harris mit Donald Trump. Dieser Patzer sorgte unter Anwesenden allerdings kaum noch für Aufregung – außer bei Trump selbst, der noch während der laufenden Pressekonferenz über den Fehler im Internet herzog.