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SüdkoreaVor möglichem Trump-Kim-Treffen – Südkorea sucht Dialog mit China

Mitte der Woche wird der südkoreanische Außenminister Cho Hyun in Peking erwartet. Dort wird er mit seinem Amtskollegen Wang Yi wichtige Vermittlungsgespräche führen. 14.09.2025 - 11:27 Uhr Artikel anhören
Cho Hyun: Seit seiner Amtszeit ist es seine erste Reise nach China. Foto: REUTERS

Seoul. Der südkoreanische Außenminister Cho Hyun wird in den kommenden Tagen zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen Wang Yi nach China reisen. Dies berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Sonntag. Bei seinem Besuch in Peking, der um den Mittwoch herum stattfinden soll, wolle Cho die mögliche Teilnahme des chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Gipfel des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) in Südkorea erörtern. Es wäre Chos erste Reise nach China, seit er im Juni sein Amt als Außenminister angetreten hat.

Der APEC-Gipfel, zu dem auch US-Präsident Donald Trump erwartet wird, findet ab 31. Oktober in der südkoreanischen Stadt Gyeongju statt. Das Treffen hat eine besondere diplomatische Bedeutung, da Trump dem gastgebenden Präsidenten Lee Jae Myung gesagt hat, er wolle sich noch in diesem Jahr mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen. Lees Büro zufolge hat der Präsident Trump zu dem APEC-Treffen eingeladen und ihm vorgeschlagen, während seiner Asienreise ein Treffen mit Kim anzustreben.

Die Reise des südkoreanischen Außenministers erfolgt vor dem Hintergrund einer veränderten Haltung Chinas gegenüber Nordkorea. Präsident Xi hatte sich in diesem Monat zum ersten Mal seit sechs Jahren mit Kim getroffen. Dabei standen die beiden Staatschefs bei einer Militärparade Seite an Seite. In der offiziellen chinesischen Zusammenfassung der Gespräche wurde erstmals seit Jahren der Begriff "Denuklearisierung" der koreanischen Halbinsel nicht erwähnt. Einige Analysten werteten dies als ein großes Zugeständnis an Kim.

Südkorea hat Peking wiederholt aufgefordert, eine konstruktive Rolle dabei zu spielen, Pjöngjang zu einem Dialog über sein Atomprogramm zu bewegen. China gilt als wichtigster Verbündeter des international weitgehend isolierten Nordkoreas. Eine Stellungnahme des südkoreanischen Außenministeriums zu der Reise lag der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht vor.

rtr
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