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IT-IndustrieKI belebt Bedarf an IBM-Großrechnern

Dank der wachsenden Nachfrage nach leistungsstarken Rechnern für Künstliche Intelligenz übertraf IBM die Erwartungen bei Umsatz, Gewinn und Cashflow – die Börse reagierte trotzdem enttäuscht. 23.07.2025 - 23:10 Uhr Artikel anhören
Das IBM-Logo bei einer Konferenz: Dank KI-Bemühungen sei die Nachfrage nach Großrechnern gestiegen. Foto: REUTERS

Frankfurt, Bangalore. Eine verstärkte Nachfrage nach Großrechnern hat IBM zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen. Der IT-Konzern profitierte dabei vom Siegeszug Künstlicher Intelligenz (KI), die nach leistungsstarken Computern verlangt. „Wir haben die Erwartungen für Umsatz, Gewinn und Barmittelzufluss erneut übertroffen“, sagte Konzernchef Arvind Krishna am Mittwoch.

„Das Wachstum unseres Auftragsbestands rund um KI beschleunigt sich und liegt nun bei 7,5 Milliarden Dollar“, sagt er weiter. IBM hebe das Gesamtjahresziel für den Free Cash Flow, der als Gradmesser für die Dividendenhöhe gilt, auf 13,5 Milliarden Dollar an.

Im abgelaufenen Quartal wuchs der Umsatz den Angaben zufolge um acht Prozent auf 16,98 Milliarden Dollar und der Reingewinn dank verbesserter Margen um 20 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Der Barmittelzufluss erreichte 4,8 Milliarden Dollar.

Wegen der unsicheren Konjunkturaussichten und der Handelsstreitigkeiten fokussierten sich viele Kunden auf Investitionen in zukunftsträchtige Bereiche wie KI, erläuterte IBM-Finanzchef Jim Kavanaugh in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Anleger reagierten dennoch mit Verkäufen. IBM-Aktien fielen im nachbörslichen Geschäft der Wall Street um 5,4 Prozent. Seit Jahresbeginn haben die Papiere aber rund 30 Prozent zugelegt, etwa dreimal so stark wie der Technologie-Index Nasdaq.

Auf einen Ausblick für das laufende Quartal verzichtete IBM wieder. Bei der Vorlage der Zahlen im April hatte der US-Konzern mit dieser Tradition gebrochen. Als Grund nannte Kavanaugh die damaligen Turbulenzen an den Devisenmärkten. Diese waren eine Folge der angekündigten US-Einfuhrzölle. „Die Wechselkurse haben sich inzwischen stabilisiert, daher kehren wir zu unserem Standardverfahren zurück“, ergänzte der Manager.

dpa
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