Niklas Östberg: Profitabel werden und wachsen: Delivery Hero auf dem Weg in schwarze Zahlen
In der Vergangenheit hat Delivery Hero viele Unternehmen übernommen.
Foto: imago images/BihlmayerfotografieBerlin. Niklas Östberg richtet Delivery Hero seit einem Jahr darauf aus, profitabel zu werden. Nach Jahren, in denen nur das Wachstum zählte und milliardenhohe Verluste geschrieben wurden, macht er dabei langsam Fortschritte.
Das Plattformgeschäft mit der Auslieferung von Restaurantessen habe im dritten Quartal wie geplant die Gewinnschwelle auf Basis des Betriebsgewinns (Ebitda) erreicht, teilte der in Berlin ansässige und in mehr als 70 Ländern aktive Konzern mit. Endgültige Zahlen wurden allerdings nicht veröffentlicht.
Östberg sagte dem Handelsblatt: „Wir zeigen dem Markt, dass wir auch stark sind, wenn es um die Profitabilität geht.“ Am Aktienmarkt kam das gut an: Der Anteilsschein stieg um sechs Prozent auf mehr als 38 Euro. Anfang des Jahres waren es jedoch noch rund 100 Euro.
Am Ziel ist der 42-Jährige noch nicht. Denn Delivery Hero soll erstmals auch einen positiven Cashflow erzielen, also im Tagesgeschäft mehr Geld einnehmen als ausgeben. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2023 könnte es so weit sein.