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Künstliche IntelligenzTesla will in China auf KI von Deepseek setzen

Elon Musk hat mit Grok eigentlich eine eigene KI. Doch in China darf er sie nicht einsetzen. Darum soll Tesla nun offenbar mit lokalen Konkurrenten zusammenarbeiten. 22.08.2025 - 10:02 Uhr Artikel anhören
Zentraler Bildschirm im Tesla Model 3: KI aus China an Bord. Foto: REUTERS

Peking. Der Elektroautohersteller Tesla will in China wohl künftig auf Künstliche Intelligenz der Konkurrenz setzen. Laut aktualisierten Nutzungsbedingungen, die auf der Website von Tesla veröffentlicht wurden, will der Hersteller für den dortigen Sprachassistenten auf Deepseek und die künstliche Intelligenz Doubao von Bytedance setzen.

Die Technologie ermögliche es den Fahrern, per Sprachbefehl Navigations-Apps, das Unterhaltungsprogramm im Auto und die Temperatur im Innenraum zu steuern sowie Nachrichten zu empfangen, heißt es in einem Dokument, das auf der offiziellen Tesla-Website veröffentlicht wurde.

Die Sprachbefehle werden hauptsächlich von Doubao verarbeitet, der Deepseek-Chat soll für die KI-Interaktion zuständig sein, wie aus dem Dokument hervorgeht. Beide Modelle werden vom Cloud-Service Volcano Engine von Bytedance gehostet, hieß es.

Ausländische Automobilhersteller setzen zunehmend auf chinesische Partner, um KI-Modelle für den dortigen Markt zu entwickeln. BMW hatte im März mitgeteilt, eine Partnerschaft mit Alibaba auszubauen und das QWen-Sprachmodell in eine neue Modelllinie für den chinesischen Markt zu integrieren.

In den USA setzen Tesla-Fahrzeuge dagegen auf die KI Grok von xAI, das ebenfalls zum Firmenreich von Elon Musk gehört. Doch die gesetzlichen Bestimmungen erschweren in China die Einführung von Grok. Einheimische Marken wie BYD und Geely kooperieren heute schon mit Deepseek.

Tesla benötigt dringend eine Trendwende im wichtigsten Automarkt der Welt: Die Auslieferungen des Tesla-Werks in Shanghai waren in sechs der ersten sieben Monate des Jahres 2025 zurückgegangen, im Juli sogar um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

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