E-Akte: Die Einführung wird flexibler
Der Termin für die bundesweite Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ist nicht mehr fix der 15. Februar 2025. Ursprünglich sollten die Krankenkassen die ePA dann für 73 Millionen Versicherte anlegen, sofern diese nicht widersprechen. Nun berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“, dass das Bundesgesundheitsministerium diesen Termin nicht mehr strikt verfolgt.
Hintergrund ist ein Schreiben der Digitalchefin im Ministerium, Susanne Ozegowski, das auch dem Handelsblatt vorliegt. Darin nennt sie den 15. Januar 2025 als Starttermin für die Erprobung der ePA. Vor der bundesweiten Einführung soll sie in den Modellregionen Hamburg und Franken getestet werden.
Auf dem Berufsnetzwerk LinkedIn erläutert Ozegowski zudem, dass der ursprünglich geplante Termin für einen bundesweiten Start Mitte Februar nur noch der frühestmögliche Termin sei und nicht mehr festgeschrieben ist. Die Einführung der ePA kann somit auch später und schrittweise erfolgen.
Diese Anpassung hatte sich bereits in den vergangenen Wochen angedeutet, als Ozegwoski zum Beispiel auf einer Handelsblatt-Tagung den ursprünglichen Zeitplan als besonders ambitioniert bezeichnete.