Krankenfahrten: Digital günstiger ans Ziel
Berlin. Wenn bei den Kundenberatern der Mkk – Meine Krankenkasse das Telefon klingelt, kann das an Problemen mit einer Krankenfahrt liegen. Muss etwa ein Rollstuhlfahrer zum Arzt, aber der Fahrer des Krankentransports fällt kurzfristig aus, wenden sich Versicherte häufig an die Krankenkasse.
„Natürlich versuchen wir, so rasch wie möglich einen Ersatz zu finden, damit etwa der Arzttermin noch rechtzeitig erreicht wird. Aber das ist aufwendig“, sagt André Kohl, Leiter des Geschäftsbereichs Versorgungsmanagement bei der Mkk.
Falls sich das nicht sofort organisieren lässt, ist das dreifach misslich: Die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Krankenkasse können während der Suche nicht ihren anderen Aufgaben nachgehen; beim Arzt wird plötzlich ein Termin frei, der möglicherweise nicht neu besetzt werden kann – und für den Versicherten verzögert sich der Arztbesuch.
Zusammenarbeit mit Start-up Qrago
Um das Problem anzugehen, arbeitet die Mkk seit Juni mit dem Start-up Qrago zusammen. Das Unternehmen vermittelt über seine Plattform unter anderem Krankenfahrten mit dem Taxi, Krankentransportwagen oder Behindertentransportkraftwagen und erleichtert dadurch die Suche.