Consulting: US-Krisenberatung FTI expandiert in Deutschland
Düsseldorf. Der Name der Beratungsgesellschaft FTI-Consulting aus den USA war in Deutschland viele Jahre nur Branchenkennern bekannt. Das hat sich mit der Übernahme der deutschen Beratung Andersch im Jahr 2020 schon etwas geändert. Die sogenannte FTI-Andersch ist inzwischen eine feste Größe im Restrukturierungsgeschäft. Und das soll erst der Anfang gewesen sein.
„Deutschland ist für FTI in Kontinentaleuropa der wichtigste Investitions- und Wachstumsmarkt“, erklärt Renato Fazzone, der Chef für das Geschäft der Beratung in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Gespräch mit dem Handelsblatt. Die Zahl der Mitarbeiter soll sich bis 2026 verdoppeln. Derzeit hat die Beratung rund 320 Mitarbeiter in Deutschland.
Expandieren will die Beratung, die an der US-Börse notiert ist und zuletzt einen Jahresumsatz von 3,5 Milliarden Dollar (2023) gemacht hat und rund 8000 Mitarbeitende beschäftigt, vor allem in den Bereichen Forensik und Restrukturierung. „Es gibt derzeit viel Stress in der deutschen Wirtschaft, und wir wollen helfen, diesen zu verringern“, sagt Fazzone.