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StellantisGrößte Investition der Konzerngeschichte soll in die USA gehen

Das Unternehmen will 13 Milliarden Dollar in seine US-Produktion stecken und 5000 Jobs schaffen. Der Absatz zog zuletzt deutlich an – vor allem dank eines neuen Acht-Zylinder-Verbrenners. 17.10.2025 - 09:52 Uhr Artikel anhören
Stellantis-Logo:  Der Konzern bündelt zahlreiche Automarken, dazu zählen neben Opel auch Alfa Romeo, Citroën, Dodge, Jeep, Lancia, Maserati und Peugeot. Foto: Reuters

New York. Der Opel-Mutterkonzern Stellantis hat eine Rekordinvestition von 13 Milliarden Dollar in den USA angekündigt. Mit dem Geld sollen in den kommenden vier Jahren fünf neue Modelle auf den Markt gebracht und 5000 Arbeitsplätze in den Werken im Mittleren Westen geschaffen werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die in den USA notierten Aktien von Stellantis legten im nachbörslichen Handel um rund zwei Prozent zu.

Mit der Investition will der Konzern auf einem seiner wichtigsten Märkte wieder an Schwung gewinnen. Konzernchef Antonio Filosa zufolge handelt es sich um die größte Investition in der Geschichte des Unternehmens. „Die Beschleunigung des Wachstums in den USA hat seit meinem ersten Tag oberste Priorität“, sagte Filosa. „Erfolg in Amerika ist nicht nur gut für Stellantis in den USA – er macht uns überall stärker.“

Der französisch-italienisch-amerikanische Autobauer ist in Nordamerika mit den US-Marken Chrysler, Dodge und Ram vertreten. Dort legten die Verkäufe im vergangenen dritten Quartal um 35 Prozent auf 403.000 Fahrzeuge zu. Dies sei unter anderem auf die Einführung des neuen Pick-up Ram 1500 zurückzuführen, ein Koloss mit Acht-Zylinder-Verbrennungsmotor, wie es hieß.

Der Konzern, dessen Aktien in Mailand, Paris und New York gehandelt werden, vereint zahlreiche Automarken diesseits und jenseits des Atlantiks. Dazu zählen neben Opel auch Alfa Romeo, Citroën, Dodge, Jeep, Lancia, Maserati und Peugeot.

Stellantis hatte im Juli vor Belastungen durch US-Zölle in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für das laufende Jahr gewarnt. Filosa führt den Konzern seit Juni und will ihn nach einem schwachen Jahr 2024 wieder auf Kurs bringen. Dazu gehört die Wiedereinführung von Modellen wie dem Jeep Cherokee. Dessen Produktionseinstellung gilt als einer der Gründe für die sinkenden Verkaufszahlen.

Erstpublikation: 14.10.2025, 23:50 Uhr.

rtr
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