Handelsblatt Auto-Gipfel: „Wir machen BMW nachhaltig“ – Oliver Zipse fordert mehr Tempo bei der Ladeinfrastruktur
„Die Priorität muss in den kommenden Jahren auf die Ladeinfrastruktur gelenkt werden.“
Foto: dpaDüsseldorf. Oliver Zipse hätte die Gäste des Handelsblatt Auto-Gipfels gerne persönlich in München begrüßt. Doch in Corona-Zeiten müsse man flexibel sein, sagt der BMW-Chef.
Aus einer Lounge zugeschaltet steht er neben dem noch verhüllten „iNext“ – einem neuen Elektroauto, das BMW kommende Woche vorstellen will. Mit dem neuen Strom-SUV möchte Zipse beweisen, dass der Konzern in der Elektromobilität und der Digitalisierung im Spitzenfeld der Autoindustrie fährt.
BMW wolle wieder mehr Luxus bieten, aber gleichzeitig nachhaltiger werden, sagt Zipse im Gespräch mit Handelsblatt-Ressortleiterin Kirsten Ludowig und Chefredakteur Sven Afhüppe.
Lesen Sie hier das komplette Interview:
Herr Zipse, Sie sagen, die positive Seite von Mobilität ist in den vergangenen Jahren in den Hintergrund geraten. Wollen Sie jetzt den Gegenbeweis antreten?
BMW steht dafür, dass Mobilität weiter Freude machen darf. Dazu müssen wir natürlich überzeugende Lösungen anbieten. Denn die Auffassung, was erfolgreiches Wirtschaften in unserer Industrie wirklich bedeutet, hat sich grundlegend geändert. Darüber führen wir intensive Diskussionen – aber vor allem dürfen wir den Kunden nicht vergessen.