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Landtagswahl Thüringen 2024BSW könnte in Thüringen Koalitionen bestimmen

Kurz vor der Thüringer Landtagswahl zeigt eine Umfrage, dass Koalitionen nur mit der neuen Partei BSW möglich sind. Die AfD liegt bei 30 Prozent. Viele Wähler sind unentschlossen. 09.08.2024 - 12:23 Uhr Artikel anhören
Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen lassen Umfragen nur Koalitionen mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu. Foto: Michael Reichel/dpa

Berlin. Rund drei Wochen vor der Landtagswahl wären einer Umfrage zufolge in Thüringen nur Regierungskoalitionen unter Beteiligung der neuen Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) möglich. Die AfD bekommt der am Freitag veröffentlichten Wählerbefragung des ZDF-Politbarometers zufolge 30 Prozent der Stimmen. Die CDU folgt mit 21 Prozent, BSW liegt mit 19 Prozent knapp dahinter. Die Linke kommt auf 15 Prozent und die SPD noch auf 7 Prozent. Die übrigen Parteien verpassen den Einzug in den Landtag.

Damit kämen nach den bisherigen Koalitionsaussagen nur zwei Regierungsbündnisse in Betracht, die eine Mehrheit hätten, allerdings unter Einschluss der neuen Partei BSW: CDU, BSW und SPD sowie CDU, BSW und Linke.

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Eine Zusammenarbeit mit der AfD haben die Parteien ausgeschlossen. 40 Prozent der befragten Wahlberechtigten haben allerdings angegeben, sie würden noch nicht wissen, ob oder wen sie wählen. Derzeit regiert Bodo Ramelow von den Linken mit SPD und Grünen in einer Minderheitsregierung.

CDU führt in Sachsen, AfD knapp dahinter

In Sachsen liegt der Umfrage zufolge die CDU mit 34 Prozent vorn, gefolgt von der AfD mit 30 Prozent. BSW folgt mit 11 Prozent und Grüne und SPD mit jeweils 6 Prozent. Die Linke scheitert demzufolge mit 4 Prozent am Einzug in den Landtag. Damit könnte die Regierung unter Michael Kretschmer mit CDU, SPD und Grünen fortgesetzt werden. Knapp würde es auch für eine Koalition aus CDU und BSW reichen. Auch hier äußerten aber ein Drittel der Befragten, sie seien noch unentschieden.

Die repräsentativen Umfragen machte laut ZDF die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen. Die Interviews wurden zwischen Montag und Donnerstag dieser Woche unter jeweils gut tausend zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in den beiden Bundesländern telefonisch und online erhoben.

rtr
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