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HyundaiStart des US-Batteriewerks verzögert sich nach Razzia

Nach der Großrazzia der Einwanderungsbehörde und der Festnahme hunderter Südkoreaner verzögert sich die Inbetriebnahme der Fabrik um mehrere Monate. Nun laufen Gespräche über Visa für Fachkräfte. 12.09.2025 - 08:47 Uhr Artikel anhören
Razzia mit Festnahmen bei Hyundai: Start des Batteriewerks verzögert sich. Foto: via REUTERS

Detroit. Der Start eines von Hyundai Motor mitbetriebenen Batteriewerks in den USA verzögert sich nach einer Großrazzia der Einwanderungsbehörde um mindestens zwei bis drei Monate. Dies sagte der Chef des südkoreanischen Autobauers, Jose Munoz, am Donnerstag (Ortszeit).

Das Werk im US-Bundesstaat Georgia, ein Gemeinschaftsunternehmen mit LG Energy Solution, war in der vergangenen Woche Schauplatz der bisher größten Razzia des US-Heimatschutzministeriums an einem Standort. US-Einwanderungsbeamten zufolge wurden rund 475 Arbeiter festgenommen, darunter mehr als 300 Südkoreaner. Die Razzia erfolgte wegen des Verdachts auf einen „rechtswidrigen“ Visums- und Einwanderungsstatus der Arbeiter.

„Für die Bauphase der Werke braucht man spezialisierte Leute“, sagte Munoz am Rande einer Automobilkonferenz in Detroit. „Es gibt viele Fähigkeiten und Ausrüstungen, die man in den USA nicht finden kann.“ Man habe herausgefunden, dass die von der Razzia betroffenen Arbeiter hauptsächlich bei Zulieferern von LG beschäftigt gewesen seien.

US-Präsident Donald Trump hatte den festgenommenen Südkoreanern angeboten, in den USA zu bleiben. Nur einer entschied sich dafür, wie Vertreter der südkoreanischen Regierung am Donnerstag sagten. Alle anderen wollten zurück in ihre Heimat. Die USA und Südkorea wollen nun über ein Visa-Programm für Fachkräfte sprechen, die für den Bau solcher Anlagen durch südkoreanische Unternehmen benötigt werden.

Das Batteriewerk ist Teil eines 7,6 Milliarden Dollar teuren Fabrikkomplexes zur Herstellung von Elektrofahrzeugen und sollte noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Munoz sagte, Hyundai werde in der Zwischenzeit Batterien von anderen Werken beziehen, darunter von einem Werk in Georgia, das gemeinsam mit dem koreanischen Batteriehersteller SK On betrieben wird.

rtr
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