Deutschlands Boom-Metropole: Was München so erfolgreich macht
Düsseldorf, München. Wer in München landet, landet im Superlativ. „Franz Josef Strauß“ wurde innerhalb von zwölf Jahren zehnmal zum besten Flughafen Europas gewählt. Das Terminal 2 – von der öffentlichen Flughafen München GmbH zusammen mit Juniorpartner Lufthansa betrieben – schafft es im Urteil der Passagiere sogar zum weltbesten Terminal. Lufthansa nutzt München als Südkreuz für Langstreckenflüge, was sowohl der Prosperität des Konzerns als auch der Stadt enorm geholfen hat.
Der Flughafen ist so etwas wie eine Stadt neben der Stadt. 35.000 Menschen arbeiten hier, es gibt mehr als 50 Restaurants und Cafés, 170 Geschäfte, 600 Hotelzimmer, ein Blockheizkraftwerk, eine Brauerei, elf Bienenvölker, ein eigenes Ortsschild.
In einigen Tagen, am 17. Mai 2017, wird diese Strauß-Oper der Technik 25 Jahre alt, und das Management feierte jüngst schon einmal 530 Millionen Euro Betriebsgewinn für 2016 bei knapp 1,4 Milliarden Umsatz. Jährlich 42,3 Millionen Passagiere hinterlassen beim Kauf von Luxusgütern auf dem Airport so viel Geld, dass Einzelhändler in der Stadt neidisch werden können.