Serie Ratgeber MBA – Teil 7: So lassen sich die Kosten für ein MBA-Studium stemmen
Ein MBA kostet auch in Deutschland mehrere Zehntausende Euro.
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Die Entscheidung für einen MBA kann aus den verschiedensten Gründen fallen. Die Entscheidung gegen einen MBA hat bei vielen denselben Grund: das Geld. Denn ein MBA ist im Gegensatz zum regulären Studienangebot in Deutschland nicht gebührenfrei. Die Preise liegen bei mehreren Zehntausend Euro. An Deutschlands renommiertesten Business Schools kommt man im internationalen Vergleich trotzdem noch günstig weg.
Ein Vollzeit-MBA an der Mannheimer Business School etwa kostet 39.500 Euro, an der WHU liegen die Kosten bei knapp 38.000 Euro und ein MBA an der ESCP Europe kostet rund 33.000 Euro. Die internationalen Topschulen liegen kostentechnisch drei- bis viermal höher: So zahlen Teilnehmer in Harvard oder Stanford mehr als 100.000 Euro für das Vollzeit-MBA Programm, die London Business School liegt mit Gebühren von umgerechnet rund 96.500 Euro knapp hinter den amerikanischen Topeinrichtungen.
Hohe Kosten, hohes Gehalt
Ein MBA ist teuer, lohnt sich aber mit Blick auf das zukünftige Gehalt: Die „Financial Times“ errechnet im jährlichen Ranking das durchschnittliche Gehalt von MBA-Absolventen der 100 besten Schulen weltweit, drei Jahre nach Abschluss des MBAs. Der Wert fließt in die Platzierung im End-Ranking mit ein. Absolventen der Top 20 dürfen sich auf eine durchschnittliche Gehaltsteigerung von über 100 Prozent freuen.