Corona-Maßnahmen: Lockdown: Ende offen – Kanzlerin und Ministerpräsidenten ziehen Zwischenbilanz
Bei der Konferenz von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten sind keine Lockerungen der Maßnahmen zu erwarten.
Foto: dpaBerlin. Schon bevor am Montag Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder über den Kurs in der Coronakrise berät, zeichnet sich ab: Eine zeitnahe Lockerung der Einschränkungen wird es nicht geben. „Leider ist es viel zu früh, um Entwarnung zu geben“, sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem Handelsblatt.
Ebenso wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sprechen sich auch andere Länderchefs dagegen aus, die Aufhebung der bislang bis Ende November geltenden Maßnahmen in Aussicht zu stellen.
Bund und Länder hatten Ende Oktober beschlossen, Restaurants, Theater und vieles mehr für einen Monat zu schließen und die Zahl der erlaubten Kontakte zu beschränken. Die vergangenen zwei Wochen hätten nicht gereicht, um bereits über Lockerungsmaßnahmen entscheiden zu können, so der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU). „Deshalb kann das am Montag nur eine erste Sichtung sein.“
Die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, Armin Laschet und Malu Dreyer, betonten am Sonntagabend, es werden bei der Runde mit Kanzlerin Angela Merkel erst einmal um eine Bestandsaufnahme geben, was die Schließungen etwa in der Gastronomie gebracht hätten.