Immobilien-Umfrage: Diese Ansprüche stellen Mieter an ihr Zuhause
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Foto: HandelsblattDüsseldorf. Energieeffiziente und nachhaltige Immobilien, eine reibungslose digitale Kommunikation mit den Vermietern und eine gute Anbindung an verschiedene Mobilitätsangebote – das sind Ansprüche, die Mieter an ihre Wohnung oder ihr Haus haben. Doch Wunsch und Wirklichkeit klaffen oft auseinander, zeigt eine Umfrage zur Zukunft des Wohnens, die Handelsblatt Inside Energie & Immobilien exklusiv vorliegt. Dafür hat das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Aareal Bank im vergangenen Februar 5000 Mieterinnen und Mieter sowie 169 Entscheider aus der Wohnungswirtschaft befragt.
Natürlich sei bezahlbarer Wohnraum das bestimmende Thema für Mieterinnen und Mieter, sagt Lars Ernst, Leiter des Segments Banking & Digital Solutions bei dem Immobilienfinanzierer. Und hier dürfte der Druck vor allem in den großen Städten zunehmen, denn dort steigen die Mieten im Gegensatz zu den Kaufpreisen weiter.
So hat das Onlineportal Immowelt ausgewertet, dass die durchschnittlichen Angebotsmieten von Bestandswohnungen in den 14 größten deutschen Städten zwischen 2018 und 2022 um mindestens zehn Prozent gestiegen sind. Spitzenreiter ist Berlin mit einem Plus von 34 Prozent. Auch in Leipzig (plus 24 Prozent), Bremen und Köln (je 21 Prozent) zogen die Mietpreise pro Quadratmeter besonders deutlich an. Die Inflationsrate beziffert Immowelt für den berücksichtigten Zeitraum auf 19 Prozent.