Gold, Hedgefonds, Immobilien: Rendite in Corona-Zeiten: Mit welchen Investitionen man jetzt noch Geld verdient
Die Aktienmärkte rauben derzeit vielen Investoren den Schlaf.
Foto: Benedetto Cristofani- An den Börsen weltweit ist es derzeit wegen der Coronakrise turbulent. Kaum stürzte zum Beispiel der Dax drastisch ab, erholten sich die Werte wieder etwas. Langfristig sind Anlagen wie Aktien oder Anleihen sinnvoll, kurzfristig allerdings nicht.
- Der Ausweg heißt „Alternatives“: Weniger gängige Anlageklassen versprechen eine geringere Volatilität und vernünftige Gewinne. Das Handelsblatt stellt die alternativen Anlagen Gold, Hedgefonds, Infrastruktur, Private Equity und Immobilien vor.
- „Bei Private Equity sehen wir die größten Chancen“, sagt Maximilian Kunkel. Der UBS-Anlagechef verrät im Interview mit dem Handelsblatt, was Privatanaleger von seinen wohlhabenden Kunden lernen können.
Frankfurt. Die Aktienmärkte liefen kurz vor Karneval prächtig. Der Dax erreichte im Februar mit knapp 13.800 Punkten ein Rekordhoch. Mitten im Schunkeln und Feiern ahnte wohl niemand, was in den nächsten Wochen folgen würde: 30 Prozent gaben die Kurse weltweit nach, in Deutschland traf es die börsennotierten Unternehmen mit einem Minus von gut 35 Prozent noch stärker. Alle 30 Dax-Werte stürzten mit zweistelligen Prozentraten ab.
Die Geschwindigkeit der Kursschmelze war atemberaubend. Innerhalb kürzester Zeit verloren die börsennotierten Unternehmen weltweit 24 Billionen Euro, wie eine Berechnung des Handelsblatts ergab. Mit dem Geld ließen sich alle Staatsschulden Europas tilgen – und es wären immer noch zehn Billionen übrig.
Doch kaum waren die Aktien abgestürzt, erholten sie sich. Die Rally kam so überraschend wie der Absturz. In den vergangenen fünf Wochen gewannen die Unternehmen weltweit neun Billionen Euro an Wert. Der Dax legte um mehr als 2000 Punkte oder 25 Prozent zu. Aktuell hat die Hoffnung die Oberhand, viele Marktteilnehmer glauben, das Schlimmste in der Bekämpfung des Coronavirus hinter sich zu haben.