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Zahlungsdienstleister Wirecard-Pleite trifft Tausende Kunden: Karteninhaber müssen um Guthaben fürchten

Deutsche Verbraucher und Kleinunternehmer geraten zusehends in den Sog des Skandals – auch die deutschen Finanz-Start-ups Givve und Spendit. Die Lage bei Wirecard ist undurchsichtig.
29.06.2020 Update: 30.06.2020 - 02:20 Uhr
Das Finanz-Start-up kooperiert mit der britischen Wirecard-Tochter Wirecard Card Solutions (WDCS). Das führt jetzt zu Problemen. Quelle: Spendit AG
Spendit-Büro in München

Das Finanz-Start-up kooperiert mit der britischen Wirecard-Tochter Wirecard Card Solutions (WDCS). Das führt jetzt zu Problemen.

(Foto: Spendit AG)

Frankfurt Wenige Tage nach dem Insolvenzantrag von Wirecard werden die Folgen für Kunden des Unternehmens immer deutlicher. Neben Finanz-Start-ups (Fintechs) wenden sich nun auch Händler von Wirecard ab und suchen den Kontakt zu Wettbewerbern.

Auch Tausende deutsche Verbraucher und Kleinunternehmer sind unmittelbar betroffen, obwohl sie nie bewusst einen Vertrag mit Wirecard geschlossen haben. Sie können ihre sogenannten Debit-Karten nicht nutzen und müssen teils sogar um ihre Guthaben bangen – es geht um Millionenbeträge.

Die Lage bei dem Dax-Konzern ist undurchsichtig. Zuletzt verdichteten sich Hinweise, dass neben wahrscheinlich nicht existenten Mitteln in Höhe von 1,9 Milliarden Euro auch reale Gelder in hoher Millionensumme in unbekannte Kanäle abgeflossen sein könnten. Zudem will sich der langjährige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek trotz eines Haftbefehls nun doch nicht der Staatsanwaltschaft stellen.

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