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GeldhäuserBank of America und Citigroup steigern durch starkes Handelsgeschäft Gewinn

Die amerikanischen Institute haben ihren Gewinn deutlich erhöht. Grund dafür sind vor allem die Gewinne der Händler – sie profitierten von schwankenden Börsenkursen. 15.04.2025 - 14:47 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Das Bank of America-Logo: Die Bank hat durch ihre Trade erneut ihren Gewinn erhöht. Foto: Bloomberg

Charlotte. Die Bank of America hat in den ersten Monaten des Jahres ihren Gewinn dank eines starken Geschäfts im Handel ausgebaut. Im ersten Quartal erzielte das Institut unter dem Strich 7,4 Milliarden Dollar Überschuss, verglichen mit 6,7 Milliarden Dollar vor Jahresfrist.

Die Einnahmen aus dem Aktienhandel stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres um 17 Prozent auf 2,18 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit übertraf die Bank of America die Schätzungen der Analysten für den Gewinn pro Aktie. Der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen entsprach mit 3,46 Mrd. US-Dollar nahezu den Erwartungen.

„Unsere Geschäftskunden waren erfolgreich; und die Verbraucher haben sich als widerstandsfähig erwiesen, indem sie weiterhin Geld ausgaben und eine gesunde Kreditqualität beibehielten“, erklärte Konzernchef Brian Moynihan am Dienstag. Pro Aktie erwirtschaftete die US-Großbank einen Gewinn von 90 Cent, verglichen mit 76 Cent ein Jahr zuvor.

Citigroup startet das Jahr mit Gewinnsprung

Auch die US-Großbank Citigroup hat zum Jahresanfang dank eines Ertragsschubs im Handelsgeschäft deutlich mehr verdient. Der Nettogewinn sei im ersten Quartal binnen Jahresfrist um 21 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar gestiegen, teilte die drittgrößte Bank der USA am Dienstag mit. Pro Aktie stand ein Gewinn von 1,96 Dollar in den Büchern nach 1,58 Dollar ein Jahr zuvor. Die Erträge im Märkte-Geschäft nahmen um zwölf Prozent auf sechs Milliarden Dollar zu. Dabei kletterten die Einnahmen im Aktienhandel um 23 Prozent, im Anleihengeschäft lag das Plus bei acht Prozent.

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Auch in der Vermögensverwaltung lief es in den ersten Monaten rund. Die Erträge der Sparte stiegen um 24 Prozent auf ein Rekordniveau von 2,1 Milliarden Dollar. Unter der Führung von Konzernchefin Jane Fraser unternimmt die Bank seit mehreren Jahren Anstrengungen, die Geschäfte zu straffen und die Rendite zu steigern. Gleichzeitig versucht Citigroup, langjährige regulatorische Probleme zu beheben. Einen Großteil der Reorganisation hatte die Bank im vergangenen Jahr abgeschlossen. Im ersten Quartal lag die Eigenkapitalrendite bei 9,1 Prozent – vor einem Jahr waren es noch 7,6 Prozent gewesen.

Auch die Wettbewerber JP Morgan und Goldman Sachs hatten in ihren Quartalsberichten kräftige Zuwächse im Handelsgeschäft vermeldet. Dabei profitierten die Institute von schwankenden Börsen, wozu unter anderem die Unsicherheit hinsichtlich der künftigen Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump beitrug.

rtr, Bloo, adi
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