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ImmobilienEhemalige Deka-Zentrale in Frankfurt steht zum Verkauf

Das Trianon-Hochhaus im Westend gehört zur Skyline der Bankenstadt. Nun könnte die einstige Zentrale der Fondsgesellschaft Deka einen neuen Besitzer bekommen. 10.07.2025 - 14:46 Uhr Artikel anhören
Trianon-Hochhaus im Frankfurter Westend: Die ehemalige Deka-Zentrale steht zum Verkauf Foto: picture alliance/dpa

Frankfurt. Ein markanter Teil der Frankfurter Skyline, der auch zum Symbol der Immobilienkrise in Deutschland geworden ist, steht zum Verkauf: das Trianon-Hochhaus im teuren Frankfurter Westend. Die Kanzlei Pluta, Insolvenzverwalterin für das Gebäude, teilte Reuters mit, dass Berater für die Abwicklung des Verkaufsprozesses mandatiert worden seien.

„Wir haben den Verkaufsprozess gestartet, um einen Investor für den Büroturm Trianon zu finden“, sagte Insolvenzverwalter Stephan Laubereau von der Kanzlei Pluta: „Das Interesse ist sehr groß, was mich für den Investorenprozess zuversichtlich stimmt.“

Das Schicksal des 186 Meter hohen Gebäudes in Frankfurter Top-Lage wird von der Immobilienbranche angesichts der Probleme des Marktes für Büroimmobilien genau beobachtet. Die Eigentümergesellschaft des markanten Turms war im vergangenen Jahr in die Pleite geschlittert.

Der Hauptmieter, die Fondsgesellschaft Deka, hatte die Immobilie verlassen und einen neuen Sitz bezogen. Mieter in dem Hochhaus, das zuletzt 2018 für rund 670 Millionen Euro an südkoreanische Investoren verkauft worden war, ist die Bundesbank, die 2015 hier in Büros einzog. Ihr Campus wird renoviert. Nun soll Pluta zufolge Mellum Capital den Verkaufsprozess begleiten. Rund 370 Millionen Euro Schulden lasten auf der Immobilie, wie zwei mit dem Vorgang vertraute Personen sagten.

Die Immobilienwirtschaft war in Deutschland über Jahre von Rekord zu Rekord geeilt. Doch rasch steigende Zinsen und hohe Baukosten hatten dem Boom ein Ende bereitet, die Immobilienpreise waren eingebrochen. Zwar sind die Leitzinsen wieder gesunken, doch die Nachfrage nach Büroflächen hat in vielen Metropolen angesichts des Trends zum Homeoffice nachgelassen.

Einer Studie der Beratungsgesellschaft EY zufolge ist die Krise bei Büroimmobilien noch längst nicht überwunden. In einer EY-Erhebung unter Immobilienfinanzierern sagten rund 70 Prozent der Befragten, sie erwarteten weiter sinkende Preise.

rtr
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