Expo Real: Mit diesen Erwartungen kommen die Entscheider nach München
„Klassentreffen“ der Immobilienbranche: Am kommenden Dienstag startet die Expo Real in München.
Quelle: Messe München
Foto: HandelsblattDer jahrelange Ritt auf der Erfolgswelle hat für die Immobilienbranche in diesem Jahr ein jähes Ende gefunden. Galt es auf der Expo Real vor einem Jahr noch fast als Gewissheit, dass die Nachfrage nach Immobilien kontinuierlich steigt und damit auch die Preise, herrscht kurz vor dem Start der 2022er Ausgabe eine große Unsicherheit. Manche Messeteilnehmer dürften in Zeiten von Krieg, Energiekrise, Inflation sowie steigenden Finanzierungs- und Baukosten eher in einer Krisenstimmung statt mit Partylaune nach München reisen.
Doch fest steht auch: Der Branche ist ihr Klassentreffen wichtig. Die Messe knüpft bei der Zahl der Aussteller in etwa wieder an das Vor-Corona-Niveau an, auch wenn Russland und asiatische Länder sich nicht präsentieren. Knapp 1900 Länder, Regionen, Städte und Unternehmen zeigen sich in den Messehallen, 2019 waren es 2190. Ähnlich viele Besucher wie in vor der Pandemie (46.747) erwartet die Messe München allerdings bei Weitem nicht. Wie bei anderen Ausstellungen auch rechnet der Veranstalter damit, dass die Unternehmen vor allem die Entscheider schicken und deshalb im Vergleich zu 2019 etwa ein Viertel weniger Besucher kommen.