Workation: Das droht beim heimlichen Arbeiten im Ausland
Berlin. Nach der Arbeit ein Spaziergang am Strand, am Wochenende geht es auf Sightseeingtour: Arbeit und Urlaub verbinden, kurz Workation, liegt derzeit voll im Trend. Laut Arbeitsbarometer der Personalberatung Randstad legen 64 Prozent der 18- bis 24-Jährigen großen Wert auf einen flexiblen Arbeitsort. Doch nur acht Prozent der deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit an.
Da liegt es nahe, das Homeoffice einfach ans Mittelmeer zu verlegen, obwohl Workation nicht erlaubt ist. Oder gar nicht erst zu fragen, ob es möglich ist, im Ausland zu arbeiten. Wie soll der Chef auch wissen, ob man zu Hause am Schreibtisch sitzt oder im Airbnb auf den Kanaren.
Das passiert tatsächlich, zeigt eine Umfrage des Unternehmens Resume Builder. Und vor allem bei jüngeren Arbeitskräften. Von 900 Befragten, die nach 1995 geboren wurden, gaben 44 Prozent an, schon einmal heimlich Workation gemacht zu haben.
Doch wer heimlich aus dem Ausland arbeitet, riskiert nicht nur das Vertrauen seines Arbeitgebers – es drohen Konsequenzen. Welche das sind, erklären drei Experten.