Wohnungsbau: CDU will Baunebenkosten deutlich senken
Berlin. Die CDU will dem Wohnungsbau neue Impulse geben. „Wir brauchen eine neue Angebotspolitik für mehr Wohnraum“, heißt es im Antrag des CDU-Bundesvorstands unter dem Titel „Für einen neuen Aufschwung am Wohnungsmarkt“ für den Parteitag im Februar in Stuttgart. Der Antrag liegt dem Handelsblatt vor.
Dazu gehören nach Ansicht der CDU verbesserte Verwaltungsabläufe, gestraffte Genehmigungsverfahren, aber auch eine neue Eigentumsoffensive vor allem für Familien. „Wir wollen, dass mehr Menschen in Deutschland Wohneigentum erwerben können“, heißt es in dem Papier. Das sei auch eine Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts, des Vertrauens in den Staat und in die Soziale Marktwirtschaft. Deutschland weise mit 48 Prozent eine der niedrigsten Wohneigentumsquoten in Europa auf. Der europäische Durchschnitt liege bei rund 70 Prozent.
Konkret will die CDU „gemeinsam mit den Ländern einen Freibetrag einführen, damit der Erwerb der ersten selbst genutzten Immobilie für Familien wieder erreichbar wird“, heißt es weiter. Zudem solle es „spürbare Entlastungen“ bei den weiteren Baunebenkosten wie Notar-, Grundbuch- und Baugenehmigungsgebühren geben.