Foodtech: Die Lebensmittel-Revoluzzer: Eine Weltreise zu den Innovationen der Ernährungsbranche
Vom Silicon Valley über Europa bis nach Tokio experimentieren Tausende Forscher und Unternehmen mit neuen, nachhaltigeren Möglichkeiten der Landwirtschaft.
Foto: Upside Foods, Getty Images, ImagoSalvador, Tel Aviv, Tokio, New York, Bangkok, Stockholm. Eshchar Ben-Shitrit ist mit Tieren aufgewachsen. Im Kibbuz seiner Kindheit war seine Mutter zuständig für den Kuhstall, sein Vater leitete eine Truthahnfarm. Nun hat der Jungunternehmer mit Redefine Meat ein Start-up, das sich zwar auch mit Ernährung beschäftigt. Aber Tiere sollen dafür nicht mehr sterben.
Der 37-Jährige setzt auf den globalen Trend, Fleisch mithilfe von Hightech zu ersetzen, und geht dabei noch einen Schritt weiter als manch andere Firma: Er produziert die Fleischalternative mit einem 3D-Drucker.
Allein in Israel forschen insgesamt 400 Start-ups an der Revolution der Herstellung von Nahrungsmitteln. Imagindairy hat eine Technologie zur Herstellung von Milchproteinen entwickelt, die mit denen von Kühen identisch sind. Das Unternehmen verbindet Deeptech mit Systembiologie, um ein kommerzielles Milchprodukt ohne tierische Proteine zu entwickeln.
Auf echte Milchprodukte ohne Melken setzt auch Remilk: Milchproteine werden reproduziert, um echte Milchprodukte herzustellen, die mit herkömmlichen Milchprodukten identisch sind, ohne einer einzigen Kuh zu schaden. „Das ist, was wir weißes Gold nennen!“, wirbt die Firma.