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Mobilität Ford-Tochter Spin bringt ihre E-Scooter nach Deutschland

Der Markt für elektrische Tretroller in Deutschland ist bereits hart umkämpft. Nun kommt mit der Ford-Tochter Spin ein weiterer Anbieter hinzu.
27.02.2020 - 09:18 Uhr Kommentieren
Der Anbieter ist bisher in mehr als 60 Städten und an 25 Universitäten in den USA aktiv. Quelle: Spin
E-Scooter von Spin

Der Anbieter ist bisher in mehr als 60 Städten und an 25 Universitäten in den USA aktiv.

(Foto: Spin)

Dearborn In das bereits hart umkämpfte Geschäft mit Elektro-Tretrollern in Europa steigt ein weiteres finanzstarkes Unternehmen ein. Die zum Autokonzern Ford gehörende Firma Spin will ihre E-Scooter in einem ersten Schritt im Frühjahr auf die Straßen von Köln bringen.

Weitere Städte in Deutschland sollen bald folgen, sagte Mitgründer und Chef Derrick Ko der Deutschen Presse-Agentur zur Ankündigung am Donnerstag. Spin wolle sich auch um eine Erlaubnis zum Betrieb in Paris bewerben und an Tests in Großbritannien teilnehmen.

Als Teil von Ford könne Spin sich auf langfristige Ziele konzentrieren, „statt dem nächsten Umsatz-Dollar oder der nächsten Finanzierungsrunde nachzujagen“, sagte Ko. Die Firma sehe die Zeit für einen Einstieg in Europa gekommen, weil das Regelwerk für den Betrieb von E-Scootern ausreife. Spin habe stets darauf gesetzt, in einer Stadt nur mit Zustimmung der lokalen Behörden zu starten.

Spin ist bisher in mehr als 60 Städten und an 25 Universitäten in den USA aktiv. Die E-Tretroller von Spin werden genauso wie bei anderen Anbietern standardmäßig auf dem Gehweg geparkt. Die Firma probiert aber auch sogenannte „Spin Hubs“ aus, in denen mehrere Fahrzeuge in einem Dock abgestellt werden können.

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    Ford hatte die Firma im November 2018 übernommen. Der Autokonzern experimentiert – wie andere Hersteller auch – mit dem Angebot von Mobilitätsdiensten. So kann man in den USA auch Fahrräder mit Ford-Logo leihen. Spin tritt unterdessen weiterhin unter dem eigenen Markennamen auf.

    In Deutschland waren E-Tretroller im vergangenen Juni für den Straßenverkehr zugelassen worden. Diverse Anbieter strömten in das Geschäft. Vor kurzem gab es aber einen ersten Schritt in Richtung der von Experten erwarteten Marktbereinigung: Der US-Branchenpionier Bird übernahm den in mehreren europäischen Ländern aktiven Berliner Anbieter Circ.

    Dass die Wahl auf Köln als erste Stadt fiel, sei kein Zufall, sagte Ko – dort hat Ford eine starke Basis mit seinem Autowerk.

    Mehr: E-Scooter könnten schon bald wieder aus der Stadt verschwinden.

    • dpa
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