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Trump-KontenDell-Ehepaar spendet 6,25 Milliarden für Kinder in den USA

Der Milliarden-Betrag soll als Startkapital für staatlich geförderte Anlagekonten dienen. Davon sollen 25 Millionen Kinder in den USA profitieren. Benannt sind die Konten nach Präsident Donald Trump.Laurin Meyer 02.12.2025 - 16:27 Uhr Artikel anhören
Michael und Susan Dell: Der Tech-Unternehmer ist laut Schätzungen der elftreichste Mensch der Welt. Foto: AP

New York. Der Gründer des US-Computerunternehmens Dell, Michael Dell, und seine Ehefrau Susan Dell spenden 6,25 Milliarden Dollar zur Finanzierung sogenannter Trump-Konten. Das gab das Ehepaar am Dienstagvormittag (Ortszeit) bekannt. Das Geld soll rund 25 Millionen Kindern in den USA zugutekommen. Laut der gemeinnützigen Organisation „Invest America“ istt dies die höchste Spendensumme, die jemals für amerikanische Kinder getätigt wurde.

Bei den Trump-Konten, benannt nach dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, handelt es sich um staatlich geförderte Anlagekonten für Kinder, die in den Jahren 2025 bis 2028 geboren werden. Die Maßnahme ist Teil des jüngsten Haushaltsgesetzes, auch „One Big Beautiful Bill“ genannt, das im Sommer nach wochenlangen Verhandlungen im US-Kongress beschlossen worden ist.

Die US-Regierung hat sich verpflichtet, ein Startkapital von jeweils 1000 Dollar pro Konto bereitzustellen. Eltern können jährlich bis zu 5000 Dollar beisteuern, von denen wiederum maximal 2500 Dollar die jeweiligen Arbeitgeber der Eltern übernehmen dürfen.

Die Beträge sind in der Regel von der Einkommensteuer ausgenommen. Das Geld soll bis zum 18. Geburtstag des Kindes in breit gestreute Indexfonds fließen, ehe es etwa für einen Hauskauf oder die Studienfinanzierung genutzt werden darf.

Häufiger einen Schulabschluss, seltener inhaftiert

Das Dell-Ehepaar hat jetzt zugesagt, Trump-Konten mit jeweils 250 Dollar für Kinder unter zehn Jahren auszustatten, die vor dem 1. Januar 2025 geboren wurden. Damit würde das Ehepaar die Initiative um Altersgruppen erweitern, die bislang noch keinen Anspruch auf staatliche Gelder hatten. Die Bedingung ist allerdings, dass die Kinder in Regionen mit einem Durchschnittseinkommen von 150.000 Dollar oder weniger leben. Dies sind laut Dell rund 80 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe.

Der Vermögenspsychologe

Milliardäre planen jenseits der Erde – und machen damit gute Geschäfte

„Das Programm soll Familien von Anfang an das Gefühl geben, unterstützt zu werden, und sie dazu ermutigen, weiter zu sparen, während ihre Kinder heranwachsen“, sagte Michael Dell gegenüber dem US-Nachrichtensender CNBC. „Wir wissen, dass Kinder, die über solche Konten verfügen, mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit die Highschool und das College abschließen, ein Haus kaufen, ein Unternehmen gründen und seltener inhaftiert werden.“

Dell will Startbetrag für Mitarbeiter verdoppeln

Laut dem Milliardärsindex der US-Nachrichtenagentur Bloomberg belegt Dell mit einem Vermögen von geschätzten 148 Milliarden Dollar den elften Platz in der Liste der reichsten Menschen der Welt. In der Vergangenheit hatte sich der Tech-Unternehmer regelmäßig für staatlich geförderte Kinderkonten eingesetzt.

Auch soll es Dell gewesen sein, der US-Präsident Trump die Idee zur Einrichtung vorgeschlagen hat, wie Bloomberg berichtet. Dell kündigte zugleich an, dass sein Unternehmen den Startbetrag der Regierung von 1000 Dollar für die Kinder seiner Mitarbeiter verdoppeln werde.

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Die Summe von 1000 Dollar hat für Dell eine symbolische Bedeutung. „Ich habe Dell 1984 mit 1000 Dollar in meinem Studentenwohnheimzimmer an der University of Texas gegründet“, schreibt der 60-Jährige auf seinem Profil im Berufsnetzwerk LinkedIn. Inzwischen hat sich Dell zu einem Computerkonzern mit einer Marktkapitalisierung von rund 88 Milliarden Dollar entwickelt.

Mit Material von Bloomberg.

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