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Frauen in FührungspositionenDas sind die 50 Top-Unternehmerinnen Deutschlands

Aus dem Handelsblatt-Archiv: Der Anteil an Frauen in Führungspositionen in deutschen Start-ups ist gering. Das soll sich ändern. Das Handelsblatt stellt 50 erfolgreiche Unternehmerinnen vor, die als Vorbild dienen.Martin-W. Buchenau, Bert Fröndhoff, Markus Fasse, Barbara Gillmann, Carsten Herz, Axel Höpner, Larissa Holzki, Hans-Jürgen Jakobs, Anja Müller, Mareike Müller, Tanja Kewes, Florian Kolf, Hannah Krolle, Claudia Panster, Britta Rybicki, Michael Scheppe, Jakob Schreiber, Arno Schütze, Dennis Schwarz, Teresa Stiens, Maike Telgheder und Katrin Terpitz und Kerstin Leitel, Melanie Raidl 10.06.2022 - 11:42 Uhr Artikel anhören

Unternehmerinnen gehen voran.

Foto: dpa/picture alliance, ReDi school, Getty Images, B. Braun Melsungen AG, Coroplast, Imago, ddp images, VAUDE Sport GmbH & Co. KG, Infarm, Delo
  • Die Vorstände junger Start-ups sind häufiger männlich, westdeutsch und noch häufiger Wirtschaftswissenschaftler als im Durchschnitt.
  • Das Handelsblatt stellt Top-Entrepreneurinnen vor, die diese Männerlastigkeit durchbrochen haben – mit der richtigen Mischung aus Wachstumswillen und Gemeinsinn.
  • Die 50 Unternehmerinnen sind Vorbild für künftige Gründerinnen. Sie sind Frauen, die zeigen, wie gut und wichtig eine diverse Unternehmerschaft für die deutsche Wirtschaft ist.

Deutschland ist das Land der Unternehmer und Gründer. Ja, genau. Ohne Sternchen, Binnen-I oder Unterstrich. Denn die meisten Unternehmen in Deutschland werden von Männern geführt. Deutschlands Gründerszene gibt sich zwar offen und divers, ist aber faktisch bei der Frauenförderung rückständiger als Traditionskonzerne.

25 Einhörner hat Deutschland laut Daten von CB Insights mittlerweile hervorgebracht. Frauen unter ihren Gründern: genau eine – Osnat Michaeli, Gründerin und Chefin von Infarm. Der Frauenanteil unter allen Neugründerinnen und -gründern lag 2021 laut Zahlen des Deutschen Startup Monitors nur bei 17,7 Prozent.

Einer Studie der Allbright-Stiftung zufolge ist die Homogenität bei jungen Start-ups noch größer als bei den traditionellen Börsenkonzernen. Demnach sind insbesondere bei den Unternehmen, die jünger als 15 Jahre sind, die Vorstandsmitglieder häufiger männlich, westdeutsch und noch häufiger Wirtschaftswissenschaftler als im Durchschnitt bei den älteren Unternehmen.

Frauen in Führungspositionen: So haben wir die Top-50 ausgewählt

Die Gründe: Frauen werden in Deutschland immer noch stärker als verantwortlich für die Familie gesehen, finden daher schwieriger Gründungspartner und bekommen schwieriger Kapital.

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