Leserdebatte: Verspielt Gerhard Schröder sein Ansehen als Altkanzler?
Trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine distanziert sich Gerhard Schröder nicht von Wladimir Putin und steht dafür in der Kritik.
Foto: dpa„Fassungslosigkeit“, das sei es, was ihm zum Handeln und Auftreten Gerhard Schröders einfalle, schreibt ein Leser. Wir haben die Handelsblatt-Leserschaft gefragt, wie sie das Agieren des Altkanzlers bewerten und ob der Putin-Vertraute sein Ansehen verspiele.
Schröder wurde zuletzt scharf dafür kritisiert, dass er sich trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine nicht von Russlands Präsident Wladimir Putin distanziert. Und auch von seinen Posten bei russischen Energieunternehmen hat er sich bislang nicht getrennt. Deshalb hatte SPD-Chefin Saskia Esken ihn am Montag dazu aufgefordert, aus der Partei auszutreten. Mittlerweile gibt es zudem parteiübergreifende Forderungen, den ehemaligen Bundeskanzler auf die EU-Sanktionsliste zu setzen.
Entsprechend finden sich auch in den Zuschriften der Handelsblatt-Leserschaft kritische Stimmen. So schreibt ein Leser: „Die Weigerung, sich von der Kriegspolitik Russlands und seines Freundes Putin zu distanzieren, diskreditiert Schröder vollständig.“ Wenn Schröder „noch einen Funken Anstand besitzen sollte“, sollte er „seine Ämter niederlegen und sich von seinem Freund Putin lossagen“, meint ein anderer. Unter den Leserinnen und Lesern finden sich auch einige, die Schröder sanktionieren oder ihm zumindest Zahlungen aus der deutschen Staatskasse verweigern wollen.
Hingegen findet ein Leser Schröders Haltung nicht wirklich überraschend: „Gehandelt und gewählt als Heilsbringer, hat der Brioni-und-Havanna-Kanzler doch schon sehr früh gezeigt, wofür er steht“, schreibt er und fügt hinzu: „Wer jetzt entrüstet reagiert, war entweder auf dem linken Auge blind oder einfach nur naiv und ist dem kalkulierten Charme und der gespielten Volksnähe ‚Bring mal noch „n Bier‘ der ‚Marke Ich‘ aus Hannover verfallen.“
Andere Leser glauben dagegen, dass Schröders enge Beziehung zu Putin noch hilfreich in späteren Friedensverhandlungen sein könnte, „denn kein westlicher Politiker kennt Putin und dessen Motive so gut wie er“, so ein Leser. Eine Leserin meint zudem, es sei wichtig, dass diplomatische Beziehungen zu Putin aufrechterhalten werden. „Lasst ihn in Ruhe machen. Wenn alles vorbei ist, können wir seine Rolle an Fakten beurteilen“, fordert ein anderer. Aus den unterschiedlichen Zuschriften der Handelsblatt-Leserschaft haben wir hier für Sie eine Auswahl zusammengestellt.
Er blamiert das Land vor aller Welt
„Das, was von den Einlassungen Gerhard Schröders in der Presse zu lesen war, zeigt eine Sicht der Dinge, die man nur als Verblendung bezeichnen kann. Den Angriffskrieg Russlands als ‚Fehler‘ zu bezeichnen, quasi einen falschen Schachzug, ist schon ein starkes Stück. Dann aber noch anzuhängen, Putin wolle den Krieg ja beenden, es gebe aber noch einige Probleme zu lösen, ist ungeheuerlich. Die Weigerung, sich von der Kriegspolitik Russlands und seines Freundes Putin zu distanzieren, diskreditiert Schröder vollständig. Gerhard Schröder hat sich durch seine Arbeitsmarktreformen um Deutschland verdient gemacht. Jetzt blamiert er das Land aber vor aller Welt. Zeit, einen Schnitt zu machen.“
Matthias Schulze-Böing
Viele Fragen offen
„Wie bewerte ich Schröders Handeln? Gegenfrage: Was macht Herrn Schröder solche Angst, dass er an dieser Position festhält? Oder welche Strategie, in Bezug auf seine Haltung, steckt wirklich dahinter? Möchte er auf diese Weise vielleicht uns etwas mitteilen? Verspielt der Putin-Vertraute sein Ansehen als Altkanzler? Moralisch betrachtet und um ein Zeichen zu setzen, dass alles Grenzen hat, ja. Doch um sich abschließend eine Meinung bilden zu können, wären die Antworten auf oben aufgeführte Gegenfragen interessant.“
Erika Seidler
Von einem Mann, der einmal ganz oben war
„Wenn einem nichts mehr heilig ist,
außer dem eigenen Wohle!
Und wenn es auch um Gas nicht geht,
sondern um noch mehr Kohle!
Dann sprechen wir von einem Mann,
der einmal war ganz oben.
Und glaubte, dass er alles kann,
doch hat er sich verhoben.
Für Geld hat seine Seele er,
der liebe Gerhard Schröder,
verkauft, und was er sagt seither,
wird Tag für Tag nun blöder.“
Oliver Dange
Stur statt weise
„Manche Menschen werden im Alter weise, andere stur. Im Falle von Gerhard Schröder ist Letzteres allerdings die folgerichtige Fortsetzung sowohl einer grundlegenden Charaktereigenschaft (‚Wir müssen die Kirche doch auch mal im Dorf lassen‘) als auch dessen, was mit politischer Überzeugung begann und mit selbstoptimierendem Opportunismus endete.
Wir seien aber alle vor moralisierendem Übereifer gewarnt: Die Fakten über Herrn Schröders steuergeldfinanzierte Altkanzler-Tätigkeiten und seine extreme Nähe zu Putin waren schon immer gleichermaßen bekannt wie fragwürdig. Geändert hat sich lediglich deren Verträglichkeit mit der jeweils geltenden politischen Mehrheitsmeinung: von hochkompatibel zu ausschlusswürdig.“
Stephan Amling
Brauchen Schröder noch für die Friedensverhandlungen
„Wir werden Schröder noch für die Friedensverhandlungen mit der Ukraine und Verhandlungen für ein neues Sicherheitskonzept in Europa brauchen, denn kein westlicher Politiker kennt Putin und dessen Motive so gut wie er. Das wird sehr hilfreich sein!“
Achim Behrenwaldt
Er hat sein Image schon längst verspielt
„Meine Meinung: Er hat sein Image schon längst verspielt. Sein Wertekanon entspricht nicht dem der Bundesbürger. Seine Gier nach Geld und sein Mangel an Bindungsfähigkeit/Empathie sind einzigartig.“
Rainer Gerke
Fassungslosigkeit!
„Leider habe ich als Jahrgang 1959 mit all den Erzählungen meiner Eltern und Großeltern aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts im Kopf keine fünf Sätze für das Handeln und Auftreten von ‚Herrn‘ Schröder, sondern nur ein Wort: Fassungslosigkeit!“
Cay-Oliver Bartsch
Vor den Scherben seiner politischen und persönlichen Existenz
„Gerhard Schröder stünde, wenn er denn offen und rückhaltlos reflektieren würde, vor den Scherben seiner politischen und persönlichen Existenz. Er müsste sich eingestehen, dass er nur ein nützlicher Idiot Putins war und ist. Und das ist mit seinem Selbstverständnis als Macher und Basta-Typ einfach vollkommen inkompatibel. Also Augen zu und durch – sich eine Realität schaffen, in der die eigene Heldenrolle weitergehen kann. Insofern sind bei mir alle Wege offen, ihn als Oligarchen zu sanktionieren – in der schärfstmöglichen Form.“
Werner Pisar
>> Lesen Sie dazu: Die Kritik an Gerhard Schröder reißt nicht ab. Mehrere Politiker bringen Sanktionen gegen ihn ins Spiel.
Niemand weiß, was hinter den Kulissen wirklich abläuft
„Ich staune immer wieder, wo alle ihre Gewissheiten herbeziehen. Niemand weiß, was hinter den Kulissen wirklich abläuft. Kann es vielleicht sein, dass ohne Schröder der Gashahn schon längst zu wäre? (Auch wieder eine Spekulation!)“
Kurt Föhrenbach
Bezahlen müssen wir Herrn Schröder nicht
„Wenn wir uns der Meinungsfreiheit rühmen, dann müssen wir auch alles akzeptieren, was kommt – auch Schröders Freundschaft zu Putin. Jedoch bezahlen müssen wir Herrn Schröder dafür nicht. Aber an Letzterem sind die größten Schröder-Kritiker wohl selber schuld, da sie sich handlungsunfähig geben. Vielleicht ist es auch nur ein Relikt aus unserer (rückläufigen) katholischen Erziehung. Denn … ‚die Bibel gebietet uns, unsere Nächsten zu lieben und auch unsere Feinde zu lieben, wahrscheinlich deshalb, weil es in der Regel dieselben Leute sind.‘ (G. K. Chesterton)“
Alexander Glaser
Gerhard Schröder trifft nicht allein die Schuld
„Man kann nicht nur Gerhard Schröder allein die Schuld in die Schuhe schieben. An dem Schlamassel, das wir jetzt haben, waren und sind auch noch Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel und viele andere Politiker beteiligt. Es zeigt sich wieder einmal, alles, was unsere Politiker anpacken, ist nicht sorgfältig überlegt und durchdacht, die Pkw-Maut als ein Beispiel für viele Entscheidungen.
Gerade deshalb sollte Gerhard Schröder seine Ämter niederlegen und sich von seinem Freund Putin lossagen, wenn er noch einen Funken Anstand besitzen sollte. Ansonsten sollte er nach Moskau übersiedeln und sich von Deutschland lossagen und auch dem deutschen Steuerzahler nicht mehr zur Last fallen.“
Wolfgang Eilzer
Im Herzen längst kein Sozialdemokrat mehr
„Gerhard Schröder ist im Herzen längst kein Sozialdemokrat mehr. Mit den Millionen, die ihm sein russischer Busenfreund Putin zukommen lässt, kann er das Luxusleben eines Oligarchen führen. Ein Rücktritt von diesen Posten wäre deshalb mit gewaltigen Wohlstandseinbußen für den einstigen Jungsozialisten, der schon als junger Bundeskanzler mit den teuersten Brioni-Anzügen und Davidoff-Zigarren für Aufsehen und Verwunderung sorgte, verbunden.
Von seinen Posten bei russischen Energieunternehmen hat sich Gerhard Schröder bislang nicht getrennt.
Foto: dpaLeider scheint ihm bei der großen Flughöhe, die er zwischenzeitlich erreicht hat, zu viel Hornhaut zwischen Daumen und Zeigefinger gewachsen zu sein, dass ihm die Wahrnehmung, wie sehr er nicht nur für seine Partei zu einer unerträglichen Belastung geworden ist, abhandengekommen ist.
Man darf gespannt sein, ob seine Partei noch den Mut und die Kraft hat, Schröder zu dem zu bewegen, was ihm noch den letzten Respekt einbringen könnte: nämlich aus der Partei auszutreten, wenn er es schon nicht fertigbringt, seinen Lebensstil der bescheidenen Pension eines ehemaligen deutschen Bundeskanzlers anzupassen.“
Klaus Brodbeck
Mein Ansehen verliert er nicht
„Mein Ansehen verliert er nicht. Diese Heuchelei der SPD ist nicht zum Aushalten. Es ist wichtig, dass diplomatische Beziehungen zu Putin aufrechterhalten werden. Dieser Krieg, welcher von Putin angezettelt wurde, ist grausam. Aber die Waffenlieferungen der westlichen Staaten an die Ukraine werden den Konflikt nicht verkürzen, sondern eher ausweiten.“
Marion Tetzlaff
Aus der SPD ausschließen
„Ich verstehe die SPD nicht: Warum wird dieser Egomane nicht einfach aus der Partei ausgeschlossen? Die SPD sollte auf ihren eigenen Ruf mehr achten als auf den eines alten Mannes, dem jede Würde abhandengekommen ist.“
Ralph Siebert
Auf dem linken Auge blind
„Ich finde nicht, dass Gerhard Schröder jetzt sein Ansehen verspielt. Gehandelt und gewählt als Heilsbringer, hat der Brioni-und-Havanna-Kanzler doch schon sehr früh gezeigt, wofür er steht. Wer jetzt entrüstet reagiert, war entweder auf dem linken Auge blind oder einfach nur naiv und ist dem kalkulierten Charme und der gespielten Volksnähe ‚Bring mal noch „n Bier‘ der ‚Marke Ich‘ aus Hannover verfallen.
Er hat (zumindest offen) den Wandel der Arbeiterpartei eingeleitet und dafür gesorgt, dass jetzt Fragen laut werden zur Haltung der SPD in aktuellen, ja brennenden Fragen. Das Abstimmungsergebnis im Europaparlament zur Abschaltung der russischen Propagandasender spricht Bände.
Was ich allerdings bedauere, ist, dass der deutsche Hochmut verhindert hat, Schröder als Mittler und eventuell Schlichter für Gespräche mit Putin einzusetzen und gegebenenfalls angemessen bis fürstlich zu bezahlen.
In Krisensituationen mit solchen Ausmaßen darf keine Möglichkeit und kein Weg von vornherein und meist dogmatisch ausgeschlossen sein und sei es, den ‚inneren (kleineren) Feind‘ zu Gesprächen mit dem ‚äußeren (größeren) Feind‘ zu benutzen. Ein Blick in ‚Die Kunst des Krieges‘ von Sunzi hätte geholfen und womöglich weitere Eskalationen und Waffenexporte verhindert.“
Kurt-Georg Scheible
Lasst ihn in Ruhe machen
„Wenn ich sehe, mit wie viel Begeisterung die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine gefordert wird und einer Eskalation des Kriegs das Wort geredet wird und wie wenig Herzblut in ein ‚Wir müssen reden!‘ gelegt wird, bin ich froh, zu wissen, dass es noch einen Politiker gibt, der eine Kommunikation zu Putin aufrechterhalten kann.
Er bekommt viel Geld für seine Posten, ja, stimmt. Wenn er aber tatsächlich Einfluss nehmen kann auf das weitere Kriegsgeschehen, ist das gut investiertes Geld. Es kommt drauf an, was er daraus macht. Erst hinterher werden wir schlauer sein. Lasst ihn in Ruhe machen. Wenn alles vorbei ist, können wir seine Rolle an Fakten beurteilen.“
Siegfried Breyer
Wie die Made im Speck
„Schröder schädigt die Bewertung des ‚Altkanzlers‘ durch das Volk. Das glaubt, dass der Altkanzler nach wie vor die deutschen Interessen vertritt und ein guter Ratgeber dafür ist. Wenn er aber wie die Made im Speck lebt und auch noch Geld von Gegnern kassiert, beschädigt er das Ansehen der Altkanzler.“
Michael Ficht
Polarisierung statt einer Suche nach Lösungen
„Sehr brisante Frage, denn: Wer kann sich schon anmaßen, das Handeln eines anderen Menschen zu beurteilen? Eine hilfreiche Frage wäre: Wie gehen wir damit um? Ist es uns wichtiger zu urteilen, oder machen wir das Beste daraus, um nach Perspektiven für ein Ende des Krieges zu suchen?
Mir scheint es wesentlich, dass trotz Sanktionen und Waffenlieferungen auch Gesprächskanäle bestehen bleiben, formal oder informell. Der Umgang mit Altkanzler Schröder offenbart eines der größten Probleme unseres Landes und dient primär der Polarisierung und nicht der Suche nach Lösungen. Bitte nachdenken – es steht zu viel auf dem Spiel!“
Nadja Reznikova
Völliges Ignorieren durch Partei und Medien
„Verspielen kann man nur, was man noch besitzt. Im hohen Alter zeigen sich Schröders negative und schon immer sehr ausgeprägte Charaktereigenschaften überdeutlich. Zum Beispiel Geltungssucht, Gewinnstreben, Rechthaberei. Deshalb hilft hier nur das völlige Ignorieren durch Partei und Medien. Dies wird ihn im Kern treffen.“
Ralf Dolata
Die vergifteten Stimmen werden bald verklingen
„Es läuft alles unüberlegt, kurzsichtig, pubertär, nicht ernsthaft genug, eher beiläufig und vermittelt das Gefühl, man sagt etwas – stark beeinflusst vom allgemeinen Trend –, um etwas zu sagen, um halt sich wichtig zu tun oder nicht in Vergessenheit zu geraten. Es gibt zahlreiche Politiker, die in die Wirtschaft gegangen sind, aber niemand erntete solche Kritik – sogar von Genossen seiner eigenen Partei – wie Altbundeskanzler Herr Schröder.
War es nicht dieser Kanzler, der durch seine Agenda das Regieren von Frau Merkel einfacher gemacht hat? War es nicht dieser Kanzler, der zulasten seiner eigenen Partei, aber zum Wohle Deutschlands gehandelt hat? War es nicht dieser Kanzler, der den amerikanischen Verbündeten die Wahrheit gesagt und die Stirn geboten hat und dadurch vielen Menschen das Leben rettete?
Ich bin ziemlich sicher, dass diese vergifteten Stimmen bald aufhören werden und ganz objektiv die Lage beurteilen werden. Momentan sucht man Schuldige, um das weltpolitisch Falsche der letzten 30 Jahre zu rechtfertigen.“
Dimitri Alexander Takides
Er schadet dem Ansehen der deutschen Nation
„Warum geht es eigentlich immer nur um die Frage, ob der Altkanzler Schröder, ein mehrfacher Millionär dank seiner erfolgreichen Lobbyarbeit, seinem Ansehen und dem der SPD schadet. Er schadet dem Ansehen der deutschen Nation. Grund genug, ihm seine fürstlichen Ruhestandsbezüge aus dem Topf der Steuerzahler (größer 500.000 Euro p. a.) einfach zu streichen.
Die einzige Erkenntnis für mich in diesem sehr blamablen Hickhack ist, dass ich jetzt verstanden habe, was Norbert Blüm einst mit dem Ausspruch ‚Die Rente ist sicher‘ gemeint hat. Er meinte die Renten der sogenannten politischen Elite, egal welcher Couleur.“
Volker G. Baumann
Sollte Deutschland schwere Waffen an die Ukraine liefern? Verfolgt der zurückhaltende Olaf Scholz die richtige Strategie? Darüber debattierte in der vergangenen Woche die Handelsblatt-Leserschaft.
Wenn auch Sie sich im Forum zu Wort melden möchten, schreiben Sie uns einen Kommentar zu dem Wirtschaftsthema, das Sie diese Woche am meisten beschäftigt. Per E-Mail an forum@handelsblatt.com oder auf Instagram unter @handelsblatt.